Verschraubungen mit Bahnzulassung

Artikel vom 12. September 2020
elektrische Komponenten

Die Kabelverschraubungen sind für den Einsatz nach Brandschutznorm DIN EN 45545-2 sowie DIN EN 45545-3 zugelassen (Bild: Geissel).

Die Brandschutzverschraubungen in Messing und Edelstahl der Geissel Group erfüllen nach DIN EN 45545-2 [HL3] und 45545-3 [E30] die hohen Anforderungen zur Verwendung und Einsatz im gesamten Schienenverkehr. Das UL-zertifizierte TPS-Material der Dichteinsätze ist nach dem höchstem Hazard Level HL3 der DIN EN 45545-2 zertifiziert (Anforderungssatz R22 sowie R23) und erreicht bei der Feuerwiderstandsprüfung die Klassifizierung E30 nach DIN EN 45545-3. Dies bedeutet im Brandfall mehr Sicherheit durch weniger desorientierende Rauchentwicklung sowie eine geringere Rauchgastoxizität. Chlor und bromfreie Flammschutzmittel minimieren zudem die potenzielle Gefahr von Sekundärschäden durch korrosive Rauchgase, wie sie beim Brand von halogenhaltigen Stoffen entstehen. Die Feuerwiderstandprüfung nach EN-Norm bezieht sich dabei nicht nur alleinig auf die Dichteinsätze, sondern auf die komplette Kabelverschraubung. Die Brandschutzverschraubungen des Unternehmens haben im simulierten Brandfall beim Testaufbau nicht nur 15 Minuten (Feuerwiderstandsklasse E15) genügend Widerstand gegen das Feuer bilden können, sondern den Flammen über die maximale Testdauer von 30 Minuten mühelos standgehalten und somit Feuerwiderstandsklasse E30 erreicht. Die Brandschutz- und Bahnverschraubungsserien »wege Standard Rail« entsprechen auch den aktuellen REACH und RoHS Verordnungen. Die Verschraubungen sind in vernickeltem Messing mit metrischem Feingewinde (DIN EN 60423) und Stahlpanzerrohrgewinde (DIN 40430) sowie mit langem und kurzem Anschlussgewinde erhältlich. In Edelstahl sind sie mit metrischem Anschlussgewinde in V2A (1.4305 – AISI 303) sowie V4A (1.4571 – AISI 316 Ti) lieferbar.

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