Zirkularfrässysteme

Artikel vom 9. Oktober 2019
Fräsmaschinen allgemein

HORN reagiert mit dem System »620« auf den Bedarf, das Zirkularfrässystem für Hochvorschubanwendungen und Planfräsen zu nutzen.

Mit dem System »620« reagiert Horn auf bestehende Marktanforderungen, die eine stabilere Version des Zirkularfrässystems zum Hochvorschub- und Planfräsen erforderten. Durch größere Anlage des präzisen Plattensitzes in Verbindung mit dem stabilen Vollhartmetallschaft bietet das Werkzeug höhere Vorschubgeschwindigkeiten sowie deutlich höhere Standzeiten. Mit sechs Zähnen und einem Schneidkreis von 21,7 mm ermöglicht die Variante zum Planfräsen eine maximale Frästiefe von tmax = 5,3 mm. Die Schnitttiefe bei der Ausführung zum Hochvorschubfräsen liegt bei ap = 0,5 mm bei gleichem Schneidkreis und gleicher Zähnezahl. Die schwingungsarmen Hartmetallschäfte sind in einem Durchmesser von 20 mm und in den Schaftlängen von 150 mm und 95 mm verfügbar. Das Zirkularfrässystem bietet dem Anwender eine Vielzahl von Verfahrensvorteilen: Es ist schnell, prozesssicher und erzielt gute Oberflächenergebnisse. Dabei taucht das auf einer Helixbahn geführte Werkzeug schräg oder sehr flach in das Material ein. Dadurch lassen sich beispielsweise Gewinde in reproduzierbar hoher Qualität herstellen. Im Vergleich zur Bearbeitung mit Wendeschneidplatten bei größeren Durchmessern oder VHM-Fräsern bei kleineren Durchmessern ist Zirkularfräsen in der Regel wirtschaftlicher. Zirkularfräser haben ein breites Einsatzgebiet. Sie bearbeiten Stahl, Sonderstähle, Titan oder Sonderlegierungen. Die Präzisionswerkzeuge eignen sich besonders für die Prozesse Nutfräsen, Bohrzirkularfräsen, Gewindefräsen, T-Nutfräsen und Profilfräsen. Sie überzeugen aber auch in Sonderanwendungen wie dem Fräsen von Dichtnuten oder bei der Pleuelbearbeitung.

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