Hochleistungs-Dielektrikum von oelheld für geringeren Elektrodenverschleiß

Artikel vom 21. September 2021
Hilfsstoffe allgemein

Das Hochleistungs-Dielektrikum »Ionovit S« der oelheld GmbH wurde für den Einsatz auf Startlocherodiermaschinen entwickelt. Ziel war es, die Maschinen bei der Bearbeitung von Hartmetall, Werkzeugstahl, Inconel und Aluminium noch leistungsfähiger zu machen.

Das neue Dielektrikum verringert den Elektrodenverschleiß um bis zu 60 % (Bild: oelheld).

Das neue Dielektrikum verringert den Elektrodenverschleiß um bis zu 60 % (Bild: oelheld).

Bei der Bearbeitung von Hartmetall findet kein Cobalt-Leaching statt. Das Dielektrikum »Ionovit S« von oelheld kann laut Hersteller auf allen gängigen Startlocherodiermaschinen eingesetzt werden, die mit Wasser operieren. Der Zukauf von weiterem Equipment sei nicht notwendig, da das Dielektrikum als Ready-to-use-Produkt ausgeliefert wird und ohne weiteres Anmischen direkt in die Maschine eingefüllt werden kann.

Die Verwendung von Wasser beim Startlocherodieren bringt das Problem einer konisch zusammenlaufenden Elektrode mit sich, was auf die nicht nur frontale Erosion an der Spitze der Elektrode, sondern vielmehr auf die seitliche Erosion an der Elektrode zurückzuführen ist. Dieser Verschleiß wird mit dem Hochleistungs-Dielektrikum mithilfe eines speziellen elektrochemischen Prozesses verringert. Es werden nicht nur sogenannte Overshoots beim Bohren von Kühlbohrungen vermieden, sondern auch der Elektrodenverschleiß um bis zu 60 % reduziert. Die geringere Erodierzeit ist laut Hersteller dem schnelleren Vorschub zu verdanken. Es sind zudem spezielle Additive enthalten, welche die Maschine und das Werkstück vor Korrosion schützen und während der Bearbeitung sauber halten.

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