Weiterentwicklungen im Bereich Spanntechnik

Artikel vom 13. August 2026
Spanntechnik und Spannwerkzeuge

HWR Spanntechnik stellt auf der AMB 2026 in Halle 3, Stand 3B54, sein Portfolio für die Werkstückspannung vor. Im Fokus stehen die Linien »Inoline« und »Solidline« sowie neue Module für automatisierten Werkstückwechsel und das Spannen größerer Bauteile.

Bild: HWR.

Bild: HWR.

HWR Spanntechnik zeigt auf der AMB 2026 sein aktuelles Portfolio für die Werkstückspannung, speziell die Produktlinien »Inoline« und »Solidline« mit ihren aktuellen Entwicklungsstufen. Zwei neuere Module stehen besonders im Fokus: das hydraulisch betätigte 4-Backenfutter »Inoflex VF-A« für automatisierte Anwendungen sowie der 5-Achs-Zentrierspanner »Solidgrip Maxx« für größere Bauteile.

Hydraulisches 4-Backenfutter für automatisierte Prozesse

Der hydraulisch betätigte 4-Seiten-Automationsspanner wurde für den automatisierten Werkstückwechsel entwickelt. Die hydraulische Betätigung unterstützt schnelle und präzise Wechselvorgänge. Durch die ausgleichende Mechanik lassen sich unterschiedliche Teilegeometrien mit einem Spannmittel abdecken. Das ist dann relevant, wenn runde, quadratische, rechteckige oder geometrisch unregelmäßige Werkstücke in wechselnden Bearbeitungsabläufen gespannt werden müssen.

Als typische Anwendungen werden der stationäre Einsatz auf Fräsmaschinen sowie die Innen- und Außenspannung unterschiedlicher Werkstücke genannt. Das Spannmittel eignet sich auch für verformungsempfindliche Bauteile, da die ausgleichende Mechanik die Spannkräfte verteilt. Verfügbar sind drei Baugrößen mit Futtergrößen von 220, 420 und 700 mm.

5-Achs-Zentrierspanner für größere Werkstücke

Mit der Nullpunkt- und Prägespanntechnik der Fräs-Spanntechnik-Baureihe adressiert der Hersteller Anwendungen, bei denen kurze Rüstzeiten und sichere Werkstückaufnahme gefragt sind. Die Erweiterung der Zentrierspannerserie umfasst vier aufeinander abgestimmte Baugrößen. Damit lässt sich der Spannbereich auf 500, 600, 700 oder 800 mm auslegen.

Bereits vorhandene Spanner können laut Hersteller erweitert werden. Anwender erhalten damit eine Möglichkeit, bestehende Spannmittel weiter zu nutzen und den Spannbereich für größere Bauteile auszubauen. Das kann besonders für Betriebe interessant sein, die ihre Fertigung schrittweise an größere Werkstücke oder variierende Bauteilabmessungen anpassen.

Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.

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