Kuka bringt Cobot auf einheitliche Automatisierungsplattform

Artikel vom 17. Juli 2026
Robotersysteme

Kuka stellt den »LBR iisy auf iiQKA.OS2« als neue Plattform vor. Der industrielle Cobot soll den Einstieg in die Automatisierung erleichtern und Anwendungen von kollaborativen Szenarien bis zu industriellen Produktionsumgebungen skalierbar unterstützen.

Der industrielle Cobot verbindet kollaborative Flexibilität mit einem einheitlichen Betriebssystem (Bild: Kuka).

Der industrielle Cobot verbindet kollaborative Flexibilität mit einem einheitlichen Betriebssystem (Bild: Kuka).

Mit dem »LBR iisy auf iiQKA.OS2« beschreibt Kuka einen industriellen Cobot, der kollaborative Flexibilität mit einem einheitlichen Betriebssystem verbindet. Die Lösung ist darauf ausgelegt, den Einstieg in die Automatisierung zu vereinfachen und bestehende Anwendungen später zu erweitern. Unternehmen sollen damit Automatisierungsschritte über verschiedene Einsatzbereiche hinweg integrieren können – von kollaborativen Arbeitsplätzen bis zu industriellen Umgebungen mit höheren Anforderungen.

Der Cobot richtet sich an Produktionsbereiche, in denen robuste Mechanik, Komponenten in Industriequalität und ein auf Dauerbetrieb ausgelegtes System gefragt sind. Genannt werden unter anderem Material-Handling mit hoher Auslastung, Palettieraufgaben und produktionsnahe Anwendungen. Damit soll die Leistung industrieller Robotik in kollaborative Automatisierungskonzepte übertragen werden.

Bedienung und Inbetriebnahme

Integrierte Sensoren, Handguiding und moderne Bedienoberflächen sollen die Arbeit mit dem Cobot vereinfachen. Das einheitliche Betriebssystem ermöglicht zudem den Zugriff auf Simulationen und virtuelle Inbetriebnahme mit »iiQWorks.Sim« sowie auf vorhandene Technologiepakete. Dadurch lässt sich die Anwendung laut Mitteilung besser an wechselnde Produktionsanforderungen anpassen.

Der Ansatz verbindet industrielle Leistungsfähigkeit mit einer Bedienung, die auch in flexiblen Automatisierungsumgebungen eingesetzt werden kann. Abgedeckt werden kollaborative Arbeitsbereiche ebenso wie hybride und stärker industriell geprägte Szenarien. Für Betreiber entsteht damit eine Plattform, auf der erste Automatisierungsaufgaben umgesetzt und später erweitert werden können.

Einstieg in ein Automatisierungsökosystem

Der Cobot wird nicht als isolierte Lösung positioniert, sondern als Zugang zu einem Automatisierungsökosystem. Dazu zählen Roboter, Software, Engineering-Know-how und Serviceleistungen, die auf einer gemeinsamen technologischen Basis aufbauen. Anwender sollen so mit aktuellen Automatisierungsaufgaben starten und ihren Ausbau fortsetzen können, ohne die Plattform wechseln zu müssen.

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