Signalsäule mit Profinet
Netzwerk-/Feldbus-Komponenten und Software
Mit der Signalsäule »eSIGN Profinet« hat Werma seine Lösungen für digitale Produktionsprozesse weiter ergänzt.

Die Signalsäule mit Profinet erlaubt Echtzeitkommunikation zwischen Signalgerät und Steuerung (Bild: Werma).
Werma Signaltechnik hat seine LED-Signalsäulenserie »eSIGN« um eine Variante mit Profinet-Schnittstelle erweitert. Die Lösung ermöglicht eine nahtlose Integration in vernetzte Automatisierungsarchitekturen.
Die vernetzte Signalsäule erlaubt die Echtzeitkommunikation zwischen Signalgerät und Steuerung. Maschinenzustände lassen sich ohne Verzögerung visualisieren und auswerten, was einen Vorteil für automatisierte und sicherheitskritische Prozesse darstellt. Gleichzeitig vereinfacht die Integration in bestehende Netzwerke die Transparenz und Steuerbarkeit innerhalb der Produktion.
Ein zentrales Merkmal ist die Unterstützung von Power over Ethernet (PoE/PoE+), wodurch Daten- und Energieübertragung über nur ein Kabel erfolgen. Das reduziert den Installationsaufwand, spart Materialkosten und sorgt für eine aufgeräumte Anlagenstruktur. Die robuste M12-Anbindung gewährleistet zudem den industrietauglichen Einsatz.
Auch die Inbetriebnahme ist einfach: Die Signalleuchte wird automatisch im Netzwerk erkannt und kann direkt eingebunden werden. Erweiterte Diagnosefunktionen ermöglichen es, Kommunikationsfehler schnell zu identifizieren und zu beheben, was die Anlagenverfügbarkeit erhöht und Wartungsprozesse vereinfacht.
In der Anwendung bietet die Profinet-Variante eine hohe Flexibilität: Farben, Modi und einzelne Segmente lassen sich individuell ansteuern, sodass Zustände, Warnungen oder Prozessfortschritte präzise dargestellt werden können. Im Vergleich zur IO-Link-Version empfiehlt der Hersteller die Lösung besonders für große, vernetzte Produktionsanlagen und Smart-Factory-Konzepte.





