Open House bei ARO-tec zeigt Fertigungslösungen und Automatisierungssoftware

Artikel vom 11. September 2026
Bearbeitungszentren

ARO-tec öffnet am 24. und 25. September in Bielefeld die Türen zum Open House. Im Fokus stehen Fertigungslösungen von der Werkzeugmaschine über Peripherie und Service bis zur Automation. Mit »MTOS« zeigt das Unternehmen zudem eine eigene Bedienoberfläche für automatisierte Zellen.

Service Manager Issa Gorges mit einer neuen Werkzeugmaschine von Kitamura, die das Portfolio ergänzt (Bild: ARO-tec).

Service Manager Issa Gorges mit einer neuen Werkzeugmaschine von Kitamura, die das Portfolio ergänzt (Bild: ARO-tec).

Bei der zweiten Hausmesse von ARO-tec am 24. und 25. September 2026 in Bielefeld steht die Neuausrichtung zum Partner für Fertigungslösungen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung soll zeigen, wie moderne Fertigung als durchgängige Prozesskette gedacht werden kann: von der Werkzeugmaschine über Automatisierung, Peripherie und Engineering bis zu Service und Software. Damit rückt der Gastgeber nicht nur einzelne Maschinen in den Fokus, sondern den gesamten Ablauf in der Produktion.

Werkzeugmaschinen und Peripherie

Ein Schwerpunkt der Hausausstellung sind Bearbeitungszentren von Kitamura, die erstmals am Stammsitz gezeigt werden. Die Maschinen sind auf präzise und anspruchsvolle Fertigungsaufgaben ausgelegt und ergänzen das bestehende Angebot. Weiterhin zu sehen sind Werkzeugmaschinen von Hyundai WIA. Für wirtschaftliche Einstiegslösungen werden zudem Maschinen von Priminer präsentiert.

Neben Werkzeugmaschinen berücksichtigt die Veranstaltung weitere Themen, die für einen stabilen Produktionsprozess relevant sind. Dazu gehören Absaugtechnik, Luftreinigung, Werkzeuge, CAM-Angebote und weitere Komponenten der Fertigungstechnik. Eingeladene Aussteller ergänzen das Programm mit Lösungen aus diesen Bereichen. Auch Service wird als wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Fertigungsprozesses dargestellt.

Automation leichter zugänglich machen

Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Fertigungsautomation, die auch für mittelständische Betriebe an Bedeutung gewinnt. Da Automatisierungsprojekte oft als komplex wahrgenommen werden, wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren eine eigene Softwareplattform entwickelt. Die neue Bedienoberfläche »MTOS« soll das Personal bei Maschinenbedienung und Bestückung unterstützen.

Die Software zeigt nicht nur technische Informationen, sondern beschreibt den aktuellen Ablauf, den nächsten erforderlichen Schritt und die passende Handlung. Das KI-gestützte System unterstützt außerdem bei Einrichtung, Diagnose und Problemlösung. Ziel ist es, Fehlbedienungen zu reduzieren, Stillstandszeiten zu verkürzen und vorhandenes Fertigungswissen besser reproduzierbar zu machen. Spezielle Programmierkenntnisse sollen für die Bedienung einer automatisierten Zelle nicht erforderlich sein.

Veranstaltung zum gegenseitigen Austausch

Erwartet werden rund 150 Gäste an den beiden Veranstaltungstagen. Neben der Präsentation von Maschinen, Automation, Peripherie, Engineering und Software gehört auch ein Unternehmertreffen zum Programm. Es findet am zweiten Tag um 17:00 Uhr statt und ist als Austauschformat angelegt. Im Vordergrund stehen Dialog, Erfahrungswerte und Networking.

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