Flexibles Palettenhandling auf wenig Fläche

Artikel vom 25. August 2026
Handhabung

Fastems stellt auf seinem AMB-Stand A51 in Halle 10 die kompakte Lösung für automatisiertes Palettenhandling »FPS-S« vor. Anwender können CNC-Maschinen einbinden, vorhandene Fertigungsfläche nutzen und die Anlage später bis zu einem linearen flexiblen Fertigungssystem ausbauen.

Das System kann schrittweise ausgebaut werden (Bild: Fastems).

Das System kann schrittweise ausgebaut werden (Bild: Fastems).

Mit dem »Flexible Pallet System-Stationary (FPS-S)« hat Fastems eine kompakte, modulare Lösung für automatisiertes Palettenhandling entwickelt. Sie richtet sich an Anwender, die zunächst einzelne CNC-Maschinen automatisieren und die Anlage später schrittweise erweitern wollen.

In der Grundausführung kombiniert das System ein stationäres Regalbediengerät mit einer oder zwei 4- oder 5-Achs-CNC-Maschinen. Ziel ist es, die Spindelauslastung zu erhöhen und eine personallose Fertigung zu unterstützen, ohne die Bearbeitungsqualität zu beeinträchtigen. Die Lösung ist laut Hersteller mit über 90 Werkzeugmaschinenmarken kompatibel und eignet sich auch für Maschinen ohne automatischen Palettenwechsler, etwa vertikale 5-Achs-Fräsmaschinen.

Kompakte Bauweise für unterschiedliche Layouts

Das System ist in drei Größenklassen für Traglasten von 500, 1000 und 1500 kg erhältlich. Unterstützt werden Palettendimensionen bis 630 mm × 630 mm. Werkzeugmaschine, Speichermodule und Beladestation lassen sich an verschiedenen Seiten des Systems anordnen. Dadurch können Anwender das Layout an vorhandene Produktionsflächen anpassen, auch wenn der Platz begrenzt ist.

Auf der AMB 2026 wird eine Ausführung mit 500 kg Traglast gezeigt. Diese Variante ist auf einer Fläche von rund 10 m² für insgesamt neun Paletten im Format 400 mm × 400 mm ausgelegt. Über die Integration eines Turmspeichers lässt sich die verfügbare Fläche zusätzlich nutzen.

Skalierbare Lösung

Ein zentraler Ansatz ist die schrittweise Erweiterbarkeit. Anwender können mit einer oder zwei Maschinen starten und die Automatisierung anschließend zu einem flexiblen Fertigungssystem mit weiteren Maschinen ausbauen. Damit folgt die Lösung dem Prinzip, zunächst ausgewählte Produktionsbereiche zu automatisieren und später auf steigende Kapazitätsanforderungen zu reagieren.

Für die High-Mix-Fertigung kann die Anlage um Automatisierungslösungen für Schneidwerkzeuge sowie um robotergestütztes Spannmittel-Handling ergänzt werden. Dadurch lassen sich längere personallose Fertigungszyklen realisieren und Rüstprozesse weiter in den automatisierten Ablauf einbinden.

Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.

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