Werma montiert Verbindungsbrücke am Stammsitz in Rietheim-Weilheim
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Werma hat bei der Erweiterung des Stammsitzes in Rietheim-Weilheim eine neue Verbindungsbrücke eingehoben. Die 21 t schwere Stahlkonstruktion verbindet künftig Bestand und Neubau und unterstützt kurze Wege in Produktion und Logistik.

Millimetergenaue Präzisionsarbeit: Die neue Verbindungsbrücke zwischen Bestand und Neubau (Bild: Schmelzle+Partner).
Am Stammsitz von Werma in Rietheim-Weilheim ist bei der Erweiterung des Werksgeländes ein weiterer Bauabschnitt abgeschlossen: Die neue Verbindungsbrücke zwischen dem bestehenden Firmengebäude und dem entstehenden Neubau wurde montiert. Mit dem Einhub der rund 21 t schweren Stahlkonstruktion wachsen Bestand und Neubau erstmals funktional zusammen.
Die Brücke soll künftig einen wettergeschützten Übergang für Mitarbeitende schaffen und die internen Abläufe zwischen Produktion, Logistik und bestehenden Unternehmensbereichen verbessern. Sie ist Teil des Bauprojekts, das im Juli 2025 mit dem Spatenstich im Industriegebiet Dillgarten Ost gestartet ist. Das neue Gebäude entsteht gegenüber dem bisherigen Werksgelände zwischen dem heutigen Standort und der Bahnlinie Stuttgart–Singen.
Neubau für Produktion und Materialfluss
Insgesamt sind drei Bauabschnitte vorgesehen. Im ersten Abschnitt entstehen auf rund 5.700 m² Grundfläche zusätzliche Kapazitäten für Produktion und Logistikprozesse. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist für Anfang 2027 geplant. Der Neubau soll die Voraussetzungen für weiteres Wachstum über das Jahr 2030 hinaus schaffen und zugleich Flexibilität für künftige Technologien, Prozesse und Anforderungen bieten.
Bei der Planung standen Flexibilität, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Das Gebäude wird nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert. Es soll langfristig effiziente Materialflüsse ermöglichen und logistische sowie wertschöpfende Bereiche klar voneinander trennen. Die Verbindungsbrücke ist dabei ein zentraler Bestandteil des Konzepts: Sie verkürzt Wege zwischen den Gebäuden, unterstützt abgestimmte Abläufe und stärkt die Vernetzung der Unternehmensbereiche.
Präzisionsarbeit beim Einhub
Der Einhub der Brücke stellte die Beteiligten vor anspruchsvolle Bedingungen. Bei Regen und starken Windböen musste die Konstruktion mit einem Spielraum von nur 4 cm zwischen Bestandsgebäude und Neubau positioniert werden. Die Planung verantwortet das Architekturbüro Schmelzle+Partner, die Montage der Brücke übernahm Haller Industriebau.
Nach der Brückenmontage richtet sich der Blick auf den nächsten Projektschritt: Für September 2026 ist das Richtfest geplant. Mit der Investition bekennt sich das Unternehmen zum Standort Rietheim-Weilheim und zur Region. Zugleich entstehen Voraussetzungen für moderne Produktions- und Logistikprozesse sowie für die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen am Stammsitz.





