Die FMB 2025 überrascht mit neuen Formaten und verzeichnet mehr Besucher
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Die Macher der FMB – Fachmesse für Maschinenbau – konnten direkt nach dem Ende der 20. Veranstaltung ein positives Fazit ziehen.

Bild: Easyfairs GmbH.
Die FMB 2025 konnte mit 4616 mehr Besucher verzeichnen als im Vorjahr (2024: 4540). Mit 367 Firmen war die Ausstellerzahl jedoch leicht gesunken (2024: 388). Die Aussteller zeigten sich aber laut Veranstalter Easyfairs mit der Anzahl und Qualität der Gespräche sehr zufrieden.
Angesichts der Konjunkturlage und der vielfältigen Möglichkeiten der Online-Kommunikation sei dieser Erfolg keinesfalls selbstverständlich. Alexander Petrusch, Head of Events FMB bei Easyfairs, erläuterte dazu: »Live-Kommunikation und Austausch unter Branchenexperten sind einfach unersetzbar. Das weiß die Maschinenbau-Community, und die FMB hat es einmal mehr gezeigt.«
»Connector Park« und »Digital Hub«
Hierfür hatte Easyfairs einiges getan, um die Attraktivität der 20. FMB nochmals zu steigern. Im Themenpavillon »Connector Park« präsentierten Aussteller erstmals in konzentrierter Form Steckverbinder, Verbindungssysteme und Komplettlösungen für die Übertragung von Energie, Daten und Signalen in Maschinen und Anlagen – eine traditionelle Kernkompetenz der Zulieferer in Ostwestfalen-Lippe. Auch der »Digital Hub« war ein neues Format, um Hersteller und Anbieter von Industrie-Software und Digitalisierungslösungen mit potenziellen Anwendern dieser Lösungen zusammenzubringen.

Impression von der FMB 2025 (Bild: Easyfairs GmbH).
Bei den Vorträgen gab es ebenfalls eine neue Plattform: Auf der »Innovation Stage« in Halle 21 präsentierten sich etwa Start-ups mit kurzen Pitches. Zu den Höhepunkten des Vortragsprogramms gehörte ein Ausblick auf eine – so der Titel – neue Ära in der Industriekommunikation: Der Trend zum Single-Pair-Ethernet-Standard (SPE) wird auch von Unternehmen aus OWL vorangetrieben.
Weitere Messe-Highlights waren die eigenständige Präsentation der Sondermaschinenbauer mit dem »SoMa Club«, der gut besuchte Stand des Spitzenclusters »it’s OWL« und die Angebote des Branchenverbandes owl maschinenbau e. V., der vor 21 Jahren zu den Initiatoren der damals noch sehr regional ausgerichteten FMB gehörte und in diesem Jahr auch die gewohnten Guided Tours organisierte.
Die positive Resonanz zeigte sich laut Veranstalterangabe auch darin, dass bereits während der Messe zahlreiche Standbuchungen für die FMB 2026 in Bad Salzuflen eingegangen sind. Diese findet vom 3. bis 5. November 2026 statt und präsentiert sich schon jetzt mit einem überarbeiteten Erscheinungsbild. »Wir haben das Facelift der FMB bereits erfolgreich umgesetzt. Das neue Design ist in sämtlichen Messeunterlagen und Kommunikationsmitteln sichtbar und wird schrittweise in allen Kanälen ausgerollt. Parallel dazu arbeiten wir an inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklungen. Unser Ziel ist es, der FMB ein noch klareres, zeitgemäßes und sympathisches Profil zu geben und ihre Bedeutung als attraktive, kompakte Fachmesse für den Maschinenbau weiter zu stärken«, so Petrusch.


