Keller & Kalmbach wächst

Artikel vom 1. März 2022
Bauelemente

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 kann der Spezialist für Verbindungs- und Befestigungstechnik Keller & Kalmbach zurückblicken. Trotz der herausfordernden Wirtschaftslage konnte das Unternehmen einen Umsatzrekord realisieren.

Mit Hema wurde eine Produktionsstätte für Verbindungselemente erworben (Bild: Keller & Kalmbach).

Mit Hema wurde eine Produktionsstätte für Verbindungselemente erworben (Bild: Keller & Kalmbach).

Das Familienunternehmen Keller & Kalmbach steigerte seinen Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2021 um 20 % auf rund 350 Mio. Euro, erwarb mit dem Kauf der Hema Umformtechnik GmbH & Co. KG in Schömberg eine wichtige Fertigungskompetenz und positioniert sich mit der Übernahme der Fameco Holding AB in Göteborg, Schweden, auch auf dem skandinavischen Markt.

Mit einem konsolidierten Umsatz von 350 Mio. Euro konnte das Unternehmen eine neue Bestmarke erreichen. Mit Hans van der Velden hat Dr. Florian Seidl, der das Unternehmen in der dritten Firmengeneration leitet, seit 1. Juni 2021 zudem einen neuen CEO an seiner Seite und will sich nun kontinuierlich aus der operativen Leitung zurückziehen sowie in den Aufsichtsrat wechseln.

Bild: Keller & Kalmbach

»In meinen 46 Jahren bei Keller & Kalmbach habe ich es noch nicht erlebt, dass in so kurzer Zeit eine tiefe Krise übergeht in eine Periode starken Wachstums, immenser Preissteigerungen und großer Versorgungsschwierigkeiten.« (Dr. Florian Seidl, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens)

Marktposition durch Fertigungskompetenz gestärkt

Mit dem Erwerb von Hema, einem Hersteller von Befestigungselementen und Kaltumformteilen, erwarb Keller & Kalmbach erstmals eine direkte  Fertigungskompetenz, um zukünftig Verbindungs- und Befestigungstechnik in hoher Qualität unabhängig von externen Produktionskapazitäten schnell und kundenindividuell anbieten zu können. Mit der gezielten Verstärkung der Handels-, Logistik- und Dienstleistungskompetenz durch die Fertigungskompetenz möchte sich der C-Teile-Spezialist noch besser auf Kundenbedürfnisse ausrichten und damit seine Marktposition ausbauen.

Verstärkung in Skandinavien

Mit Übernahme der Fameco Holding aus Göteborg weitete das Unternehmen im vergangenen Jahr zudem seine Präsenz auf dem schwedischen Markt aus und setzt seinen Fokus damit auch verstärkt auf den Ausbau der Geschäftsbeziehungen in Skandinavien. Das Unternehmen verfügt v. a. in Schweden über langjährige Erfahrung in der Industriebelieferung mit Kleinteilen wie Schrauben, Bolzen, Unterlegscheiben oder kritischen Verbindungselementen.

Advanced-Analytics sichert Versorgung

Durch die Pandemie wurden Digitalisierungsprozesse stark vorangetrieben. So setzte das Unternehmen Schwerpunkte bei Datenqualität, Automatisierung sowie der Entwicklung und Einführung umfassender Advanced-Analytics-Werkzeuge, die für mehr Transparenz und verbesserte Planungssicherheit im Unternehmen und bei Kunden sorgen. So sollen insbesondere auch Veränderungen in der Lieferkette bei Kunden schneller wahrgenommen und sofortige Reaktionen abgeleitet werden. Dies alles diene der Versorgungssicherheit von Kunden in einem hochdynamischen Umfeld – den sogenannten Large-Scale-Herausforderungen in der C-Teile Lieferkette.

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