Abschließbare Steckbolzen

Artikel vom 22. September 2020
Normteile und Normalien für den Maschinenbau

Steckbolzen verbinden und sichern verschiedene Bauteile schnell und zuverlässig. Für höhere Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Lösen oder gar Manipulation hat Ganter die neuen abschließbaren Edelstahl-Steckbolzen »GN 314« entwickelt.

Oben Steckbolzien »GN 113.11/113.12«, unten der abschließbare Steckbolzen »GN 314« (Bild: Ganter).

Oben Steckbolzien »GN 113.11/113.12«, unten der abschließbare Steckbolzen »GN 314« (Bild: Ganter).

Auch Steckbolzen scheinen noch lange nicht ausentwickelt zu sein. So lassen sich die kürzlich eingeführten Steckbolzen-Varianten »GN 113.11« und »GN 113.12« von Ganter mit ihrem einseitigen L-Griff sehr gut in beengten Bauräumen nutzen. Wie gewohnt werden die beiden Kugeln im Bolzen über den Druckknopf im Griff entriegelt. Auf diesen Knopf verzichtet der aktuellste Zuwachs der Steckbolzen-Entwicklung »GN 314«. Dafür übernimmt er den einteiligen Griff und integriert ein Schloss.

Wichtig ist diese Funktionalität vor allem in sicherheitsrelevanten Applikationen, denn die Schließung verhindert Veränderungen an temporären oder dauerhaften Aufbauten. Bühnen, Tribünen, Projektionswände von Autokinos, Lautsprechertürme oder auch Produktionsanlagen macht der abschließbare Steckbolzen manipulationssicher. Dank der abgestuften Dimensionierung – der Bolzen deckt Durchmesser von 8 bis 20 Millimeter und Längen bis 120 Millimeter ab – ist der Steckbolzen für unterschiedliche Anwendungen geeignet, deren Absicherung bislang nur kompliziert machbar war.

Eine Drehung des Schlüssels um 180 Grad bewegt über eine Achse einen Exzenter in der Bolzenspitze. Dieser drückt einen Sperrstift aus dem Bolzenquerschnitt heraus. Das Abziehen des Schlüssels fixiert den Sperrstift und verhindert das unautorisierte Herausziehen des Steckbolzens. Jeder Bolzen wird mit zwei Schlüsseln geliefert.

Entsprechend der DIN 50141 ermittelte Ganter die Scherfestigkeit der Bolzen – und zwar in Form der zweischnittigen Scherfestigkeit. In der Versuchsanordnung verbindet der Bolzen ein Element mit einem umfassenden anderen Bauteil, gemessen wird dann die Kraft, die in den beiden Scherebenen den Bruch auslöst. Bei einem Bolzen mit 10 Millimetern Durchmesser liegt die Belastbarkeit bei 46 kN, bei 20 Millimetern Durchmesser sogar bei 227 kN.

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