Piller Entgrattechnik nach Insolvenz erfolgreich verkauft

Artikel vom 18. September 2020
Anlagen, Maschinen und Geräte zur Oberflächenbearbeitung

Der Anlagenbauer Piller Entgrattechnik GmbH mit Sitz in Ditzingen wurde laut Meldung der Kanzlei Grub Brugger Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB an einen Investor verkauft.

»Der Verkauf sichert Piller Entgrattechnik wieder eine Perspektive unter dem Dach eines starken und langfristig denkenden Investors«, wird Insolvenzverwalter Martin Mucha aus der Kanzlei zitiert. Es sollen alle Arbeitsplätze an den Standorten Ditzingen und Kecskemet (Ungarn) erhalten bleiben.

Bei dem Erwerber handelt es sich um die SFO-Gruppe aus München. Der Investor sei auf die Übernahme und Weiterentwicklung von Maschinen- und Anlagenbauern mit Entwicklungspotenzial spezialisiert. Als zur Gruppe gehörig werden u.a. die Nayak Gruppe, die SHW Bearbeitungstechnik GmbH sowie die SHW Werkzeugmaschinen GmbH genannt. Mit dem speziellen Knowhow in der Hochdruckstrahl-Entgrattechnik und einem hochkarätigen Kundenstamm sei Piller eine ideale Ergänzung für das Portfolio der Gruppe.

Die Piller Entgrattechnik GmbH hatte am 28. Februar 2020 Insolvenzantrag gestellt. Mucha hatte das Unternehmen seitdem mit dem Ziel einer Sanierung fortgeführt. Nach intensiven Verhandlungen mit Kunden gelang es trotz der Corona-Hochphase, den Geschäftsbetrieb schnell zu stabilisieren. Parallel dazu hatte der Insolvenzverwalter einen Investorenprozess vorangetrieben, um die Finanzierung des Unternehmens wieder auf eine solide Grundlage zu stellen. Mit dem am 10. Juli gemeldeten Verkauf konnte der Investorenprozess nun erfolgreich abgeschlossen werden.

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