Ethernet-Safety-I/O-Module in Schutzart IP67

Artikel vom 18. September 2020
Safety: Systeme und Komponenten
Die neuen Safety-Module steuern Sicherheitsfunktionen auch autark aus dem Feld (Bild: Turck).

Die neuen Safety-Module steuern Sicherheitsfunktionen auch autark aus dem Feld (Bild: Turck).

Mit den Block-I/O-Modulen »TBPN« für Profisafe und »TBIP« für CIP Safety erweitert Turck sein Angebot sicherer I/O-Komponenten. Die robusten IP67-Module bringen sichere Ein-und Ausgangssignale direkt aus dem Feld zur Sicherheitssteuerung. Alternativ lassen sich die Module auch als dezentrale Sicherheits-Controller im Feld nutzen. Diese Funktion optimiert laut Hersteller modulare Maschinen und auch Applikationen, in denen lange Buszykluszeiten zur zentralen Steuerung erhöhte Sicherheitsabstände erfordern würden. Zudem können Sicherheitsfunktionen mit der lokalen Safety-Controller-Funktion bereits offline getestet werden, bevor die Maschine oder das Maschinenmodul mit einer zentralen Steuerung kommunizieren. In Kombination mit dem eigenen Webserver sollen  Inbetriebnahmen deutlich beschleunigt werden.

Die neuen Block-I/O-Geräte stellen vier sichere Eingänge und vier universelle Ein- oder Ausgänge (FDX) zur Verfügung. Insbesondere durch die Flexibilität der FDX-Ports lässt sich der individuelle Sicherheitssignalbedarf abbilden. Die Module sind laut Hersteller für Applikationen bis PL e, Kategorie 4, in Sicherheitsgerichteten Kreisen bis SILCL 3 einsetzbar. Für Aktoren stehen pro Ausgang 2 Ampere, insgesamt pro Modul bis 9 Ampere zur Verfügung. Die vollvergossenen Blockmodule sind mit den Schutzarten IP65/IP67/IP69K und ihrem erweiterten Einsatztemperaturbereich von -40 … +70 °C auch in sehr rauen Umgebungen einsetzbar.

 

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