Nullpunktspannsysteme

Artikel vom 17. September 2020
Spanntechnik und Spannwerkzeuge

Positionieren und Spannen auch in rauen Umgebungsbedingungen mit dem Nullpunktspannsystem in Edelstahlausführung (Bild: Heinrich Kipp Werk).

Das Heinrich Kipp Werk hat das Positionier- und Spannsystem »Ball lock« um eine Edelstahlausführung ergänzt. Mit dem Sortiment lassen sich laut Herstellerangabe Maschinenrüstzeiten im Vergleich zu herkömmlichen Methoden um ein Vielfaches verkürzen, ohne Kompromisse bei der Genauigkeit zu machen. Der korrosionsbeständige Werkstoff Edelstahl 1.4542 ermöglicht den Einsatz des Systems jetzt auch in rauen oder reinigungsintensiven Umgebungen. Das Positionier- und Spannsystem »Ball lock« wurde für Anwendungen entwickelt, wenn Platten, Werkstücke oder Vorrichtungen auf dem Maschinentisch befestigt bzw. zentriert werden sollen. Es besteht aus einem Positionierzylinder sowie einer Zentrier- und einer Aufnahmebuchse. Die Zentrierbuchse befindet sich in der Wechselplatte und die Aufnahmebuchse beispielsweise im Maschinentisch. Der Positionierbolzen dient dem passgenauen Fixieren der Teile: Durch ein einfaches Anziehen der Spannschraube wird er mittels der im Schaft integrierten Kugeln in der Aufnahmebuchse zentriert und gleichzeitig gespannt. Die Bestandteile des ausgeklügelten Nullpunktspannsystems sind einzeln ab Lager erhältlich – Anwender kaufen so nur die Teile, die tatsächlich benötigt werden. Die Positionierzylinder sind in sieben Durchmessern von 13 bis 50 mm und in verschiedenen Längen verfügbar. Für die Positionierzylinder gibt der Hersteller eine Wiederholgenauigkeit von bis zu ±0,013 mm an.

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