Umpol-Steuergeräte

Artikel vom 14. September 2020
Safety: Systeme und Komponenten

Das elektronische Umpol-Steuergerät »USG 756« bietet erstmals Safety-Ausgänge (Bild: Wagner Magnete).

Eine neue Generation seines elektronischen Umpol-Steuergerätes »USG 756« bringt Wagner Magnete in den Markt. Das Umpol-Steuergerät wird erstmals mit Safety-Ausgängen (zwei Kanäle) sowie mit dem Performance-Level PL-d nach der DIN-Norm EN ISO 13849 ausgeliefert. Das Gerät ist für Magnet-Nennströme von mindestens 6 A geeignet, liefert Gleichstrom für Elektro-Spannmagnete und ist Impulssteuerung bei Elektro-Permanent-Magneten mit bis zu 3 x 400 V und 32 A Stromaufnahme. Versorgt wird es per 3-Phasen-Netzanschluss mit 50/60 Hz. Spann- und Entmagnetisierungsvorgänge passt das Umpol-Steuergerät über die automatische Netzfrequenzerkennung an den angeschlossenen Magneten an und ermöglicht somit kurze Spann- sowie Entmagnetisierungszeiten. Der Umpolvorgang ist beim Ausschalten von Elektropermanent-Magneten oder zur Reduzierung des Restmagnetismus bei Elektromagneten erforderlich. Dabei wird ein in der Polarität wechselndes und in der Intensität abnehmendes Magnetfeld erzeugt. Durch das Verfahren wird erreicht, dass sich der Restmagnetismus auf ein Minimum reduziert. Das Umpol-Steuergerät regelt die dazu nötigen Ströme und Spannungen durch den Magneten. Eine werkseitige Grundeinstellung des Umpolvorganges wird bei der Auslieferung durchgeführt. Bei Bedarf kann der Umpolvorgang über die Auswahl eines anderen Programms verändert werden. Außerdem ist es möglich, die Programme über das optional erhältliche Monitorprogramm zu variieren. Die neue Technik zeichnet sich aus durch sehr kurze Schaltzeiten sowie durch die Option für einen wahlweise stromgeregelten oder spannungsgeregelten Betrieb. Durch die mehrfach integrierten Temperaturüberwachungen schaltet das Gerät bei höheren Umgebungsbedingungen ab und ist vor Beschädigung gesichert. Beim schnellen Abschalten des Magneten wird die freiwerdende Energie ins Netz zurückgespeist. Je nach Anwendungsfall kann die Einspeisung des Gerätes mit niedrigerer Spannung und/oder kleiner gewählter Absicherung ausgeführt werden.

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