Orientierung in unsicheren Zeiten

Artikel vom 14. Oktober 2019
Umweltschutz und Arbeitsschutz

Die asiatischen Besucher, allen voran aus Indien, China, Japan und Taiwan, mach-ten fast ein Drittel der ausländischen EMO-Besucher aus. Bild: EMO

Am 21. September 2019 schloss die EMO Hannover 2019 nach sechs Messetagen ihre Tore. Der Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V.) verzeichnete rund 117.000 internationale Produktionsexperten aus 150 Ländern. Mit diesem Ergebnis knüpfe die Messe an das Boomjahr 2017 an, als ca. 130.000 Fachbesucher erfasst wurden. Angesichts der gedämpften Konjunkturerwartungen in den vergangenen Monaten sei der moderate Besucherrückgang als Erfolg zu werten.

»Die EMO Hannover hat sich einmal mehr als Fels in der Brandung erwiesen und gibt auch in unsicheren Zeiten Orientierung für die weitere Entwicklung in der Produktionstechnik«

wird EMO-Generalkommissar Carl Martin Welcker zitiert.

Investitionsbereitschaft verspricht Nachmessegeschäft

Zu Beginn der EMO Hannover hatte die Nachricht von vielfach gestrichenen Reisekosten bei den Kunden aufgeschreckt. Laut Veranstalter kamen jedoch mehr Führungskräfte zur Messe als vor zwei Jahren, fast 58 Prozent. Mehr als die Hälfte der Besucher hatte Investitionsabsichten. Bei den ausländischen Besuchern stieg dieser Anteil auf 62 Prozent. Ein Viertel davon habe direkt auf der Messe Aufträge vergeben oder beabsichtige dies noch. Ein weiteres Fünftel will nach der Messe investieren. Dabei gehe es vor allem um Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in flexible Fertigung, Produktionsmaschinen, Werkzeuge und Automatisierung.

Die nächste EMO findet in Mailand vom 4. bis 9. Oktober 2021 statt.

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