Differenzdruck-Messumformer

Artikel vom 3. Oktober 2019
Sensoren für bestimmte Anwendungen

Ein neues Gehäusekonzept und die verbesserte Messgenauigkeit zeichnen den »PS17« von halstrup-walcher aus.

Differenzdruck-Messumformer werden zur Regelung von Lüftungs- und Klimaanlagen und zur Filterüberwachung eingesetzt. Auch im Reinraum oder in Mini-Environments sind die Geräte in Verwendung, um Unter- und Überdrücke zu überwachen. halstrup-walcher bietet mit dem neuen Differenzdruck-Messumformer »PS17« ein Gerät für Basisanwendungen mit einigen Optionen. Es misst Differenzdrücke zwischen ± 50 Pa und ± 100 kPa. Die piezoresistive Siliziumsensorik hat eine hohe Messgenauigkeit von ± 1 % vom Endwert bei hoher Langzeitstabilität. In der umschaltbaren Variante lässt sich der passende Messbereich aus vier Messbereichen auswählen. Auch das Ausgangssignal ist über DIP-Schalter auf 0/4 .. 20 mA oder 0/2 .. 10 V einstellbar, wahlweise als radizierte Kennlinie. Die Feinjustage des Endwerts um ± 5 % ist genauso möglich wie ein Nullpunktabgleich. Die Taste dafür befindet sich im Inneren des Gehäuses. Das robuste Gehäuse ist mit seinem Schnappverschluss einfach zu öffnen. Für die Wandmontage wird aufgrund der beiden außenliegenden Längs- und Querlochbohrungen am Gehäuse keine Montageplatte benötigt. Auch eine Hutschienenmontage ist durch einfaches Aufstecken möglich. Mit Schutzklasse IP65 kann der Differenzdruck-Messumformer im Außen- und Innenbereich eingesetzt werden. Neben einem Relais oder Display zur Anzeige der Messwerte ist das Gerät auch mit einem DC/DC-Wandler verfügbar. Damit lässt es sich für Anwendungen einsetzen, die eine galvanische Trennung erfordern. Auch ein DAkkS- oder Werkskalibrierschein aus den hauseigenen Laboren kann zur Verfügung gestellt werden. Der Hersteller unterstützt auf Wunsch hin bei Kalibrierungen oder Justagen.

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