Thomas Krawczyk übernimmt Geschäftsführung des FDPW ab 2027

Artikel vom 4. November 2026
Sonstige Dienstleistungen / Verbände

Der FDPW Fachverband der Präzisionswerkzeugmechaniker stellt die Weichen für den Wechsel an der Spitze: Dr.-Ing. Thomas Krawczyk übernimmt zum 1. Januar 2027 die Geschäftsführung. Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur will den Austausch mit den Mitgliedsbetrieben stärken.

Dr. Thomas Krawczyk (2. v. r.) wurde auf der Mitgliederversammlung 2026 zum neuen Geschäftsführer gewählt und erhielt seine Ernennungsurkunde (Bild: FDPW).

Dr. Thomas Krawczyk (2. v. r.) wurde auf der Mitgliederversammlung 2026 zum neuen Geschäftsführer gewählt und erhielt seine Ernennungsurkunde (Bild: FDPW).

Auf der 40. Mitgliederversammlung im Oktober 2026 in Biberach wurde Dr.-Ing. Thomas Krawczyk einstimmig zum neuen Geschäftsführer des Fachverbands der Präzisionswerkzeugmechaniker e. V. (FDPW) gewählt. Er tritt sein Amt zum 1. Januar 2027 an und folgt auf Prof. Dr. Wilfried Saxler, der den Verband über viele Jahre begleitet und dessen Entwicklung geprägt hat.

Krawczyk bringt Erfahrung aus Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Werkzeug- und Schleiftechnologie mit. Als ehemaliger Leiter der Abteilung Schleiftechnologie am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover kennt er die technischen Anforderungen der Branche aus wissenschaftlicher Perspektive. Hinzu kommen unternehmerische Stationen als Gründer, Geschäftsführer und Berater. In diesen Rollen begleitete er Unternehmen, brachte Entwicklungen voran und gestaltete Veränderungsprozesse mit.

Austausch mit den Mitgliedsbetrieben

Bei seiner Vorstellung auf der Mitgliederversammlung betonte Krawczyk die Bedeutung der gewachsenen Gemeinschaft. Die lange Geschichte, das Fachwissen der Mitglieder und das über Jahre entstandene Vertrauen sieht er als Grundlage für die weitere Arbeit.

Zugleich verwies er auf die Herausforderungen, vor denen viele Betriebe stehen. Dazu zählen der Fachkräftemangel und eine angespannte wirtschaftliche Lage. Für ihn sei entscheidend, die Menschen und Unternehmen genau kennenzulernen, die die Branche ausmachen. Er formulierte seinen Ansatz so: »Ich fange nicht mit Lösungen an. Ich möchte zunächst herausfinden, welche Themen Sie gerade beschäftigen und wie wir als Verband einen Beitrag leisten können, um diese gemeinsam mit Ihnen zu lösen.«

Auf Bewährtem aufbauen

In seiner neuen Aufgabe will Krawczyk den persönlichen Austausch mit den Mitgliedsbetrieben stärken, ihre Anliegen aufnehmen und gemeinsam mit ihnen Perspektiven entwickeln. Dabei geht es ihm nicht darum, Bewährtes grundsätzlich zu verändern. Vielmehr möchte er auf dem aufbauen, was die Gemeinschaft seit vielen Jahren auszeichnet, und dort neue Impulse setzen, wo sie gebraucht werden.

Mit gegenseitigem Vertrauen, offenem Austausch und dem gemeinsamen Ziel, die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten, möchte er daher die Arbeit in den kommenden Jahren fortführen.

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