Wege zur vernetzten Fertigung
Robotersysteme
SMEC zeigt auf der AMB 2026 in Halle 10, Stand E51, wie einzelne Bearbeitungsschritte zu vernetzten Produktionslinien zusammenwachsen. Im Fokus stehen Automationslösungen, Palettenumlauf und CNC-Technik für präzise, digital angebundene Fertigungszellen.

Auf der AMB 2026 werden modulare Robotersysteme für das automatische Be- und Entladen gezeigt (Bild: SMEC).
Im Mittelpunkt der AMB-Präsentation von SMEC steht die Frage, wie sich einzelne Bearbeitungsschritte zu durchgängig vernetzten Produktionslinien verbinden lassen. Das südkoreanische Unternehmen mit europäischem Standort in Deutschland zeigt vor Ort nicht nur einzelne Maschinen, sondern einen möglichen Weg von der Präzisionsmaschine zur automatisierten und digital vernetzten Fertigung. Dabei geht es um Lösungen, mit denen sich Produktionsstätten Schritt für Schritt modernisieren und bestehende Prozesse in Richtung Smart Factory weiterentwickeln lassen.
Vom Einzelprozess zur Fertigungszelle
Ein zentraler Baustein sind hauseigene Automationslösungen. Mit der »LAM-Serie« werden modulare Robotersysteme für das automatische Be- und Entladen vorgestellt. Je nach Anwendung sind sie als Indexiertisch-, Schubladen- oder Drehtischvariante ausgeführt. In Verbindung mit Lösungen für den automatischen Palettenumlauf, etwa dem Auto-Palettenwechsler »SPH 250« für vertikale 5-Achs-Bearbeitungszentren, lassen sich Fertigungszellen mit hohem Automatisierungsgrad aufbauen.
Der Fokus liegt damit auf der Verbindung einzelner Bearbeitungsschritte. Maschinen, Robotik und Palettenhandling sollen so zusammenspielen, dass Werkstücke automatisiert zugeführt, bearbeitet und in nachgelagerte Abläufe eingebunden werden können. Für Anwender aus der Metallbearbeitung ist das hauptsächlich dann relevant, wenn kleinere und mittlere Bauteile mit wechselnden Anforderungen wirtschaftlich gefertigt werden sollen.
CNC-Technik für präzise Prozesse
Am Stand stehen zwei Modelle einer aktuellen Baureihe im Mittelpunkt. Die CNC-Drehmaschine »NS 1600T2Y2« ist auf präzise Bearbeitung und kurze Bearbeitungszeiten ausgelegt. Sie eignet sich für wechselnde Produktionsumgebungen und unterstützt effiziente Prozesse bei kleinen und mittelgroßen Bauteilen.
Für Anwendungen mit engen Toleranzen ergänzt die »MVF-Serie« das gezeigte Spektrum. Das Bearbeitungszentrum setzt auf Schwingungsdämpfung und kontrollierte thermische Verformung. Damit schafft es eine stabile Grundlage für vernetzte Fertigungszellen und Smart-Factory-Konzepte, in denen Prozesssicherheit und reproduzierbare Ergebnisse wichtig sind.
Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.


