Vernetzter Werkzeugschrank für sichere Rüstprozesse
Werkzeugverwaltung, -voreinstellung
Die Hoffmann Group stellt mit »Garant« einen CNC-Werkzeugschrank als vernetzte Lösung vor, die Werkzeuglagerung mit digitaler Werkzeugverwaltung verbindet und sichere Entnahmen, weniger Suchaufwand sowie stabile Abläufe in der Zerspanung unterstützt.

Der vernetzte Werkzeugschrank macht Rüstprozesse sicherer und transparenter (Bild: Hoffmann).
Rüstfehler und Werkzeugverwechslungen können in der Zerspanung zu unnötigen Kosten, Stillständen und Qualitätsproblemen führen. Die Hoffmann Group setzt hier mit dem Werkzeugschrank »Garant« an: Der vernetzte Schrank verbindet die physische Lagerung von Werkzeugen mit digitaler Prozessunterstützung und wird zusammen mit der Werkzeugverwaltung »Connected Manufacturing« direkt in Fertigungsabläufe eingebunden.
Über die Anbindung an die digitale Werkzeugverwaltung erkennt das System, welcher Auftrag ansteht. Es stellt die passenden Werkzeuge bereit und unterstützt die Entnahme am jeweiligen Lagerort. Werkzeuge werden automatisch erkannt und optisch gekennzeichnet, damit Mitarbeitende gezielt auf das benötigte Werkzeug zugreifen können. Dadurch lassen sich Suchzeiten reduzieren und Entnahmen besser absichern. Fehler im Rüstprozess sollen vermieden werden, bevor sie zu Unterbrechungen oder Qualitätsabweichungen führen.
Ausgelegt für unterschiedliche CNC-Werkzeuge
Die Lösung ist auf den Fertigungsalltag in der Zerspanung ausgerichtet. Der Schrank eignet sich laut Hersteller für gängige CNC-Werkzeugschäfte, darunter SK, HSK und Aufnahmen der Form C. Die Einsätze lassen sich an den jeweiligen Maschinenpark anpassen. Unterschiedliche Lagerungs- und Ausstattungsvarianten ermöglichen eine bedarfsgerechte Konfiguration für verschiedene Anwendungen.
Technisch basiert der Werkzeugschrank auf der modularen »Garant GridLine«-Serie. Das durchgängige 25-mm-Raster und die freie Kombinierbarkeit schaffen eine Infrastruktur, die sich langfristig anpassen lässt. Ergänzt wird diese Basis durch digitale Funktionen, mit denen der Schrank Teil der vernetzten Fertigung wird.
Über eine standardisierte Schnittstelle lässt sich der CNC-Werkzeugschrank in bestehende IT-Landschaften einbinden. Genannt werden ERP-Systeme, Shopfloor-Management und weitere Softwareumgebungen. Die Integration soll in vorhandene Strukturen erfolgen, ohne diese grundlegend zu verändern.


