Köberlein Technologies bündelt Zuführtechnik und Automatisierung

Artikel vom 17. Juli 2026
Zuführsysteme

Aus Köberlein & Seigert wird Köberlein Technologies: Die Umfirmierung ordnet Zuführtechnik und Automatisierung neu. Mit der Schwester Köberlein Solutions sollen Maschinenbau, Engineering, Robotik, Bildverarbeitung und KI projektbezogen enger verzahnt werden.

Stufenförderer (Bild: Köberlein Technologies).

Beispiel für einen Stufenförderer (Bild: Köberlein Technologies).

Seit dem 31. März 2026 firmiert Köberlein & Seigert unter dem Namen Köberlein Technologies GmbH. Mit der Umfirmierung rückt der Spezialist für Zuführtechnik aus Grabfeld seine technologische Ausrichtung stärker in den Mittelpunkt. Die Marke Köberlein bleibt als gewachsene Basis erhalten, sie steht seit Jahrzehnten für Zuführtechnik und für die Entwicklung und Produktion eines marktreifen Stufenförderers vor knapp 60 Jahren.

Der neue Name soll den Schwerpunkt auf Maschinenbau und Engineering sichtbarer machen. Gleichzeitig entsteht mit Köberlein Solutions eine ergänzende Unternehmensstruktur, die das Leistungsangebot bündelt und erweitert. Für Kunden bleiben Ansprechpartner und bestehende Geschäftsbeziehungen erhalten. Neu ist der größere technologische Rahmen, in dem Projekte künftig umgesetzt werden können: von der einzelnen Maschine bis zu integrierten Anlagen und Fertigungslinien.

Aufgaben klarer verteilt

Als Teil der Daum-Gruppe ist der Maschinenbauer in ein Netzwerk technologieorientierter Industrieunternehmen eingebunden. Die bisherige Kernkompetenz bleibt die Entwicklung und Fertigung von Zuführtechnik und Maschinen. Dazu zählen Stufenförderer sowie weitere Lösungen der Zuführ- und Handhabungstechnik. Die neue Schwesterfirma ergänzt das Portfolio dort, wo Automatisierungsaufgaben über die reine Zuführung hinausgehen.

Die Aufgabenverteilung ist entsprechend definiert: Eine Einheit konzentriert sich auf Zuführtechnik, die andere auf Automatisierung. So sollen Kompetenzen aus mehreren Technologieunternehmen projektbezogen zusammengeführt werden. Das schafft Spielraum für Anwendungen, bei denen neben Vereinzelung und Übergabe auch Robotik, Bildverarbeitung oder KI eine Rolle spielen.

Mehr Optionen für integrierte Anlagen

Die neue Struktur soll es erleichtern, einzelne Komponenten, Maschinen und größere Anlagenkonzepte miteinander zu verbinden. Je nach Vorhaben können zusätzliche Technologien eingebunden werden, wenn sie den Prozess unterstützen. Damit erweitert sich das Spektrum von klassischen Zuführlösungen bis zu vernetzten Anlagen entlang der Prozesskette.

Entwicklung, Konstruktion und Fertigung erfolgen nach Unternehmensangaben vollständig im Haus. Das soll technische Tiefe und kurze Abstimmungswege ermöglichen. Eingesetzt werden die Lösungen weltweit in industriellen Anwendungen, unter anderem in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, in der Medizintechnik und in der Serienfertigung.

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