Presse für präzise Fügeverbindungen

Artikel vom 5. Mai 2026
Pressen

Tox erweitert sein Portfolio um die elektrische Presse »FlexPress Station«, die für ein breites Spektrum an Füge- und Umformprozessen ausgelegt ist. Ihr Aufbau ermöglicht die Verwendung als manueller Einzelarbeitsplatz ebenso wie die Integration in automatisierte Fertigungslinien.

Elektrische Presse mit 2-Hand-Starttaster (Bild: Tox).

Elektrische Presse mit 2-Hand-Starttaster (Bild: Tox).

Die elektrische Presse »FlexPress Station« von Tox empfiehlt der Hersteller für Anwendungen, bei denen reproduzierbare Ergebnisse, hohe Prozesssicherheit und Flexibilität in der Konfiguration gefordert sind. Der nutzbare Presskraftbereich reicht von 0,05 bis 200 kN. Einsatzfelder finden sich unter anderem beim Clinchen, Einpressen oder Umformen.

Die Presse kombiniert robuste C-Gestelle sowie 2- und 4-Säulenvarianten mit den elektromechanischen Servoantrieben der Reihe »ElectricDrive«. Integrierte Sensorik erfasst Kraft- und Wegdaten für eine präzise Regelung der Fügevorgänge. Die Presse ist so ausgelegt, dass sie sich flexibel an unterschiedliche Prozessanforderungen und Produktionsumgebungen anpassen lässt.

Werkzeugmodule, Sicherheitskonzepte und Bedienelemente können konfiguriert und ergänzt werden. So lässt sie sich auf spezifische Prozessanforderungen abstimmen. Die Integration in bestehende, auch automatisierte Fertigungslinien ist laut Hersteller mühelos möglich.

Alle Prozessschritte sind rückverfolgbar

Eine gute Zugänglichkeit, kurze Rüstzeiten und eine intuitive Bedienführung sorgen für einen reibungslosen Betrieb. Die höhenverstellbare Variante erlaubt eine ergonomische Arbeitsweise im Sitzen und im Stehen. Es stehen drei aufeinander abgestimmte Sicherheitskonzepte zur Auswahl: 2-Hand-Start, Einhand-Start in Kombination mit Lichtvorhang sowie eine elektrisch verriegelte Schutztür. Die Bedienoberfläche ermöglicht die Steuerung sowie die Anzeige aller relevanten Prozessdaten. Eine integrierte LED-Statusbeleuchtung visualisiert den Prozesszustand direkt im Arbeitsraum.

Die Software erfasst Kraft- und Wegverläufe entlang des gesamten Presszyklus und wertet diese in Echtzeit aus. Abweichungen werden visuell angezeigt, alle Prozessdaten werden dokumentiert. Die Daten lassen sich über standardisierte Schnittstellen wie OPC UA und MQTT in übergeordnete Systeme integrieren. Damit unterstützt die Presse eine durchgängige Rückverfolgbarkeit aller Prozessschritte und erfüllt die Anforderungen an vernetzte Produktionssysteme.

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