Smarter Vision-Sensor

Artikel vom 23. März 2026
Bildverarbeitungssysteme und Komponenten

Der Vision-Sensor »CS-62« von di-soric bietet eine flexible, präzise und kostengünstige Visualisierungslösung auf Smart-Kamera-Niveau.

Der Vision-Sensor erlaubt Anwendern die Realisierung eines leistungsstarken, kundenspezifisch adaptierbaren Bildverarbeitungssystems (Bild: di-soric).

Der Vision-Sensor erlaubt Anwendern die Realisierung eines leistungsstarken, kundenspezifisch adaptierbaren Bildverarbeitungssystems (Bild: di-soric).

Mit dem Vision-Sensor »CS-62« stellt di-soric eine neue Generation intelligenter Bildverarbeitungssysteme vor. Mit seiner optimierten Hardware ist er rund dreimal schneller als der Vision-Sensor »CS-60«. Die logisch aufgebaute, intuitiv bedienbare Nutzeroberfläche setzt keine Programmierkenntnisse voraus. Anwender können so selbst vielseitige und prozesssichere Vision-Lösungen umsetzen, die bislang Smart-Kameras vorbehalten waren.

Breiter Anwendungsbereich

Das nach Kundenanforderung adaptierbare Bildverarbeitungssystem deckt einen breiten Anwendungsbereich ab. Es umfasst z. B. Lage- und Positionskontrolle, Vollständigkeitsprüfung und Etiketten-, Druck-, Code- sowie Verschlusskontrolle. Die zugehörige Software »nVision-i 25.1« bietet eine klar strukturierte, selbsterklärende Bedienoberfläche. Damit sind Anwender in der Lage, nahezu jede Anforderung ohne IT- und vertiefte Detailkenntnisse in Eigenregie und ohne aufwendige Schulung umzusetzen.

Mit seinem umfassenden Angebot an Werkzeugen bietet das Visualisierungssystem mehr als nur einfaches Lokalisieren, Erkennen und Zählen von Gegenständen. Den Anforderungen entsprechend werden mit den verfügbaren Tools z. B. Abstände, Winkel oder Durchmesser von Objekten und Bauteilen erfasst. Werkzeuge wie Bildkorrektur und Kalibrierung tragen zur Verbesserung der Bildqualität und zur genauen Objektvermessung in Millimetern bei. Bilddaten sowie Mess- und Prüfergebnisse werden von der Software aufbereitet und über Standardprotokolle an die Steuerungsebene übermittelt.

Die automatische Umrechnung in reale Koordinaten erleichtert insbesondere in Roboteranwendungen die Kalibrierung von Kamera zu Roboter. Damit der Roboter ein Bauteil aufnehmen kann, genügt bei Pick-and-place-Anwendungen in aller Regel die Eingabe der x- und y-Koordinate sowie des Verdrehwinkels. Dank des integrierten »Smart Tools« zur Verknüpfung einzelner Werkzeuge gelingt das laut Hersteller auch bei komplexen Bauteilen mit hoher Genauigkeit und Geschwindigkeit.

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