DMG Mori lädt im Januar wieder zur Hausausstellung ein

Artikel vom 19. Januar 2026
CNC-gesteuerte Fräsmaschinen

Auf der diesjährigen Hausausstellung von DMG Mori in Pfronten stellt der Maschinenbauer vom 26. bis 30. Januar 2026 seine Neuheiten Gästen aus der DACH-Region und vom 2. bis 6. Februar 2026 allen internationalen Gästen vor.

Auf der Hausausstellung werden lösungsorientierte Maschinenkonzepte für Unternehmen jeder Größe vorgestellt (Bild: DMG Mori).

Auf der Hausausstellung werden lösungsorientierte Maschinenkonzepte für Unternehmen jeder Größe gezeigt (Bild: DMG Mori).

In Kürze können Fachbesucher aus aller Welt lösungsorientierte Maschinenkonzepte bei DMG Mori in Pfronten hautnah erleben. Im Mittelpunkt stehen branchenspezifische Anwendungen aus den Bereichen Aviation & Space, Data & Semiconductor sowie Die & Mold.

»Wir vereinen zukunftsfähige Bearbeitungstechnologien mit integrierten Prozessen, Automation, digitalen Lösungen und verlässlichem Service über den gesamten Maschinenlebenszyklus hinweg. So zeigen wir, dass moderne Fertigung nicht komplex sein muss – wenn Technologien ganzheitlich gedacht, modular umgesetzt und auf die Anforderungen insbesondere kleiner und mittelständischer Unternehmen abgestimmt sind«, erläutert Cornelius Nöß, Chief Managing Director DMG Mori Pfronten, das Leistungsspektrum. Ein weiterer Höhepunkt am Standort Pfronten ist die Eröffnung des neuen, 4500 m² großen Ausbildungscenters. Technologieseminare rund um die »Machining Transformation (MX)« und die damit einhergehenden Fertigungslösungen komplettieren das Programm der Hausausstellung.

Neuentwicklungen entlang des gesamten Portfolios

Die Basis für das ganzheitliche Lösungsangebot bildet ein umfangreiches Maschinenspektrum für eine große Bandbreite an Verfahren der Metallbearbeitung. Auf einer Fläche von 4500 m² zeigt DMG Mori während der Hausausstellung über 40 Maschinen und mehr als 20 Automationslösungen.

Dabei stehen drei Weltpremieren im Fokus: Im Universaldrehen präsentiert der Werkzeugmaschinenhersteller die »CTX 450 4A«, das
5-achsige Horizontalbearbeitungszentrum »DMU 65 H monoBLOCK« und »Lasertec 65 DED hybrid« im Bereich der additiven Fertigung mittels Pulverdüse in der zweiten Generation. Aus dem Bereich Automation feiert die Roboterzelle »Robo2Go 3. Generation« Premiere.

Die Roboterzelle eröffnet Fertigungsbetrieben mit variantenreichen Aufträgen den Zugang zu flexiblen, skalierbaren Konzepten, die bei Bedarf unkompliziert nachgerüstet werden können (Bild: DMG Mori).

Die Roboterzelle eröffnet Fertigungsbetrieben mit variantenreichen Aufträgen den Zugang zu flexiblen, skalierbaren Konzepten, die bei Bedarf unkompliziert nachgerüstet werden können (Bild: DMG Mori).

Expertise für eine integrierte und skalierbare Produktion

Die Weltpremieren stehen laut Unternehmensangabe exemplarisch für einen Weg, den DMG Mori in der Weiterentwicklung seines Produktspektrums beibehält. »Fortschrittliche 5-Achs-Technologien und vollständig integrierte Automationslösungen sind in zunehmend globalisierten Märkten der Schlüssel zu einer langfristig wettbewerbsfähigen Zukunft«, so Nöß mit Blick auf das Ausstellungsspektrum. Die gezeigten Fertigungslösungen seien ein Garant für Produktivität, Prozesssicherheit und Qualität.

Das umfangreiche Maschinen- und Automationsportfolio bietet höchstmögliche Flexibilität, um alle Anforderungen an eine moderne Produktion zu erfüllen – ob Einzelteil- oder Großserienfertigung. Die gesamte Bandbreite der verfügbaren Technologien demonstriert der Hersteller in mehreren Ausstellungsbereichen – von flexiblen 5-Achs-Lösungen über leistungsstarke Turn-Mill-Maschinen für die sechsseitige Komplettbearbeitung bis zu den »Advanced Technologies«. Hier stehen die additive Fertigung und vertikale Multiprozessschleifmaschinen im Mittelpunkt.

Eine Automation Area demonstriert den Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen. Mit dem autonomen Handling von Maschinenpaletten, Materialpaletten, Spänewägen und Werkzeugen zeigen die Lösungen eindrucksvoll, wie sich ganze Produktionsabläufe auf dem Shopfloor personallos organisieren lassen.

Qualitätsorientiert, effizient und nachhaltig

Mit der »Machining Transformation (MX)« will DMG Mori ein Fundament für die Fertigung der Zukunft schaffen. Prozessintegration, flexible Automationslösungen und durchgängig digitalisierte Prozesse realisieren kürzere Rüst- und Zykluszeiten, präzisere Bearbeitungsergebnisse und eine ressourcenschonendere Produktion.

Das technologische Rückgrat für dieses Konzept bilden Dreh-Fräszentren, Fräs-Drehmaschinen und Horizontalbearbeitungszentren, die zusätzliche Arbeitsschritte in eine Aufspannung integrieren. Zugleich bieten sie eine hohe Konnektivität, um Prozesse mithilfe digitaler Lösungen effizienter zu gestalten – angefangen bei der Arbeitsvorbereitung weiter zur NC-Programmierung und bis zur Qualitätskontrolle.

»DMG Mori verfolgt mit der ›Machining Transformation (MX)‹ einen ganzheitlichen Ansatz, der Prozesse verschlankt sowie die Produktivität und Effizienz gleichzeitig steigert«, verdeutlicht Nöß den Mehrwert des Konzepts. Dies wirke sich insbesondere auch auf die grüne Transformation (»GX«) aus, denn sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Gründen sei der Wandel hin zu einer nachhaltigen Fertigung ein zunehmend wettbewerbsentscheidender Faktor.

Nachwuchs für Innovation

Für den Maschinenbauer ist praktischer Wissenstransfer im Werkzeugmaschinenbau eine wichtige Voraussetzung für künftigen Erfolg. Während die »DMG Mori Academy« die Nachwuchsförderung seit vielen Jahren in Kooperationen mit Ausbildungswerkstätten und Bildungseinrichtungen unterstützt, legt der Werkzeugmaschinenhersteller auch im eigenen Unternehmen Wert auf eine bestmögliche Lernumgebung. Dies wird mit dem neuen, 4500 m² großen Ausbildungscenter in Pfronten untermauert, das während der Hausausstellung Pfronten eröffnet wird.

»Mit dem modernen Ausbildungscenter schaffen wir Raum für Ideen, Technikbegeisterung und eine erstklassige Ausbildung«, so Nöß. Rund 150 Auszubildende, Trainees und Studierende werden hier auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 vorbereitet. Mit neuer Technik und praxisnahen Lernumgebungen wünscht DMG Mori, die Begeisterung für den Maschinenbau an die nächste Generation weiterzugeben: »Denn sie ist ein entscheidender Gestalter der Zukunft. Sie bringt neue Denkweisen, digitale Kompetenzen und eine natürliche Affinität zu Technologien und nachhaltigen Lösungen mit. Umso wichtiger ist es, junge Talente so auszustatten, dass sie ihre Aufgaben selbstbewusst übernehmen und den Wandel aktiv vorantreiben können«, schließt Nöß.

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