Wirtschaftliche Fertigung druckgegossener Teile

Artikel vom 9. September 2025
Bearbeitungszentren

Mit der neuen Werkzeugmaschine »BF 12-21D«, die auf der EMO in Halle 12, Stand C05, vorgestellt wird, reagiert die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) auf den aktuellen Automobilbau-Trend zu druckgegossenen Aluminium-Karosserieteilen.

Dank hybridem Maschinendesign eignet sich die neue Werkzeugmaschine besonders für die wirtschaftliche Bearbeitung von druckgegossenen Aluminium-Karosserieteilen (Bild: SW).

Dank hybridem Maschinendesign eignet sich die neue Werkzeugmaschine besonders für die wirtschaftliche Bearbeitung von druckgegossenen Aluminium-Karosserieteilen (Bild: SW).

Die neue Werkzeugmaschine »BF 12-21D« von SW ist für hohe Fertigungsvolumina konzipiert. Als Teil der »BF«-Baureihe ist die Anlage dabei speziell auf die schnelle Bearbeitung von Rahmen- und Strukturbauteilen ausgerichtet. Das Unternehmen sieht im Automobilbau eine klare Entwicklung hin zur Verwendung von Aluminium-Druckgussteilen für die Fahrzeugkarosserie, die eine geringere Fertigungsgenauigkeit als etwa Getriebe- oder Statorgehäuse benötigen würden. Mit der Neuentwicklung bietet der Maschinenbauer ein wirtschaftliches und dynamisches Maschinenkonzept für genau diese Anwendungen an.

Um den speziellen Marktbedingungen gerecht zu werden, arbeitet die Maschine mit einem hybriden Design, bei dem die x-Achse mit Linearantrieb, die y- und z-Achse durch Kugelrollspindeln angetrieben werden. Um auch hohe Anforderungen an die Produktivität zu erfüllen, setzt SW zudem auf bewährte Doppelspindligkeit: Mit zwei Drei-Achs-Einheiten und je einer Spindel pro Arbeitsraum soll die »BF 12-21D« zwei herkömmliche Einspindler ersetzen können und so auf geringerer Stellfläche höheren Ausstoß erzielen. Bei Bauteilwechsel in einem Arbeitsraum kann die zweite Spindel im anderen Arbeitsraum unterstützen.

Die EMO findet vom 22. bis 26. September 2025 in Hannover statt.

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