FMB 2026 setzt auf Automation, KI und Engineering
Veranstaltungen
Kurz vor dem Start der »FMB 2026« meldet Easyfairs Deutschland GmbH knapp 400 Aussteller und ein neu aufgesetztes Rahmenprogramm. Im Fokus stehen Automation, Digitalisierung, Produktion und Engineering – ergänzt durch Startup-Pitches und Themenpavillons.

Impression von der FMB 2025 (Bild: Easyfairs).
Die 21. FMB Fachmesse für Maschinenbau findet vom 3. bis 5. November 2026 im Messezentrum Bad Salzuflen statt. Kurz vor dem Start gibt Easyfairs einen positiven Ausblick: Knapp 400 Aussteller bestätigen aus Sicht des Veranstalters das Niveau des Vorjahres (367), und die bisherigen Besucherregistrierungen deuten auf gut frequentierte Messetage hin.
Die Messe deckt das Zulieferspektrum für den Maschinenbau ab, von Automation bis Zuführtechnik, und richtet sich an Konstruktion, Entwicklung, Einkauf und weitere Entscheidungsträger aus Ostwestfalen-Lippe (OWL), der Nordhälfte Deutschlands sowie den angrenzenden Nachbarstaaten.
Neu aufgesetzt wurde das Rahmenprogramm. Jeder Messetag steht unter einem Leitthema: Innovation, Effizienz und Engineering. Ergänzend greifen sechs »Focus Tracks« aktuelle Themen aus Automation, Digitalisierung, Produktion und Maschinenbau auf. Die Vortragsthemen reichen von der produktiven Nutzung humanoider Robotik über KI-gestützte Produktberatung, digitales Instandhaltungsmanagement und Robotik mit künstlicher Intelligenz bis zur Übertragung von Expertenwissen an neues Personal sowie Beschaffung unter Zeit- und Kostendruck.
Praxisnahe Impulse aus Forschung und Startups
Auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus OWL bringen praxisnahe Einblicke ein. Dazu gehört unter anderem ein Ausblick auf die digitale Produktion von morgen. Am zweiten Messetag stellen zudem zwanzig junge Unternehmen in Startup-Pitches ihre Ansätze für den Maschinenbau vor. Das Format läuft von 11.00 bis 12.30 Uhr und soll kompakt zeigen, welche Lösungen junge Anbieter für aktuelle Anforderungen entwickeln.
Die Vorträge, Pitches und Gespräche an den Ständen sollen Besucher dabei unterstützen, passende Produkte, Lösungen und Ideen für ihren Produktions- und Geschäftsbetrieb kennenzulernen. Inhaltlich geht es dabei um effizientere Abläufe, leistungsfähigere Prozesse und konkrete Anwendungen für den industriellen Alltag.
Kontaktaufnahme und Messeplanung vor Ort
Zum Konzept gehören kostenfreier Eintritt und kostenloses Parken. Für die Kontaktaufnahme erhalten Besucher beim Eintritt ein Smart Badge. Die Messe-App unterstützt die Planung des Messetags, liefert Echtzeitinformationen und ermöglicht eine integrierte Lead-Erfassung vor Ort.
Vertreten ist eine breite Auswahl an Branchen und Ausstellern. Der Veranstalter nennt unter anderem Bihl & Wiedemann, Eaton Electric, Getriebebau Nord, Harting, Hawe Hydraulik, igus, Mitsubishi Electric, SEW-Eurodrive, Trumpf und Wago. Ergänzt wird das Angebot durch spezialisierte Zulieferer, die neue Entwicklungen und Anwendungen vorstellen. Hochschulen und Institute des Spitzenclusters it’s OWL präsentieren Zukunftstechnologien zudem auf Gemeinschaftsständen.
Themenpavillons für Verbindungstechnik, Software und Sondermaschinenbau
Bereits im zweiten Jahr zeigen Hersteller von Steckverbindern und Verbindungssystemen für Energie, Daten und Signale ihre Produkte im Themenpavillon »Connector Park«. Der »Digital Hub« bringt Anbieter von Industriesoftware und Digitalisierungslösungen zusammen. Im »SoMa Club« präsentieren sich Sondermaschinenbauer, die unter anderem kundenspezifische Anlagen für Montage- und Handhabungstechnik entwickeln und fertigen.


