Logimat 2027: 25 Jahre Intralogistik-Trends
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Vom 16. bis 18. März 2027 feiert die Messe Logimat in Stuttgart ihr 25-jähriges Bestehen. Veranstalter Euroexpo blickt auf den Wandel der Intralogistik zurück: von Pick-by-Voice, RFID und FTS bis zu Robotik, Cloud-Software, KI und resilienten Lieferketten.

Bild: Euroexpo.
Seit 2003 begleitet die Fachmesse Logimat am Standort Stuttgart die Entwicklung der Intralogistik. Die Fachmesse startete auf dem früheren Messegelände am Killesberg und zog 2008 auf das neue Gelände am Stuttgarter Flughafen. Aus einer zunächst regional geprägten Messe mit Kongressanteil wurde ein internationaler Branchentreff für Intralogistiklösungen und Prozessmanagement. Zur Ausgabe 2027 blickt Veranstalter Euroexpo auf 25 Jahre Technologieentwicklung, Messewachstum und wechselnde Schwerpunktthemen zurück.
Vom Killesberg zum Messegelände am Flughafen
Bei der ersten Veranstaltung 2003 präsentierten 160 Aussteller ihre Lösungen und Neuheiten. 3700 Fachbesucher nutzten dabei die Möglichkeit, sich kompakt über Entwicklungen und Trends zu informieren. Bereits damals standen Roboter und fahrerlose Transportsysteme (FTS) in der Materialflusstechnik, Optionen in der Verpackungstechnik, AutoID mit 2D-Codes und RFID sowie neue Kommissioniertechniken wie Pick-by-Light und Pick-by-Voice auf der Agenda.
In den Folgejahren wuchs die Veranstaltung deutlich. 2005 lag die Zahl der Fachbesucher bei 7230, die Zahl der Aussteller bei 289. 2007, bei der letzten Ausgabe am Killesberg, kamen 463 Aussteller und 11.000 Fachbesucher zusammen. Mit dem Umzug auf das neue Messegelände belegte die Fachmesse 2008 zunächst drei Hallen. Von 2012 an kam aufgrund der Nachfrage fast jedes Jahr weitere Ausstellungsfläche hinzu. 2016 nutzte die Veranstaltung alle damals verfügbaren Hallen, drei Jahre später erstmals das auf zehn Hallen erweiterte Messegelände.
Technologiethemen im Wandel
Die Themen der Fachmesse zeigen, wie stark sich die Intralogistik verändert hat. Früh diskutiert wurden E-Commerce, webbasierte Softwaresysteme und Software-as-a-Service-Modelle. 2006 standen digitale Logistik, Materialfluss-Automatisierung und das Internet der Dinge im Fokus. Ab 2009 rückten Fahrzeugschwärme, intelligente Vernetzung, Energieeffizienz und FTS stärker in den Vordergrund.
In den 2010er-Jahren prägten Automatisierungssysteme, Shuttle-Systeme, nachhaltige Verpackungsstrategien, Green Logistics, Ressourceneffizienz und ergonomische Arbeitsplätze die Präsentationen. Mit dem Wachstum des Onlinehandels wurde Intralogistik zunehmend zu einem wichtigen Gradmesser für effiziente Geschäftsprozesse. FTS, Roboter und Shuttle-Systeme entwickelten sich von Trendthemen zu etablierten Lösungsbausteinen.
Jubiläumsausgabe mit Blick nach vorn
Nach der pandemiebedingten Unterbrechung der Präsenzveranstaltung gelang 2022 der Neustart in Stuttgart mit allen zehn Hallen. Bis 2026 nahm die Einbindung von Robotik, Sensorik und künstlicher Intelligenz in den gezeigten Exponaten weiter zu. Präsentiert wurden unter anderem autonome Roboter, Drohnen, Stapler-Innovationen, energieeffiziente Antriebs- und Speichermodule sowie skalierbare automatisierte Lagersysteme.
Auch Softwarethemen gewannen an Gewicht: intelligente Lagerverwaltungs-, Datenanalyse- und Steuerungssoftware wird zunehmend in Cloud-Modellen angeboten. Ergänzend wurden IT-Netzwerksicherheit und die Resilienz der Supply Chain thematisiert.
2026 zählte die Veranstaltung 69.856 Fachbesucher und 1671 Aussteller aus aller Welt, wobei der Internationalisierungsgrad bei 37 % der Aussteller aus 46 Ländern lag. Die Jubiläumsausgabe 2027 soll diese Entwicklung fortführen und erneut die Themen zeigen, die Intralogistik und Prozessmanagement prägen.


