Prüfspindel für hohe Lasten im Maschinenbau
Spindeln
Hyprostatik Schönfeld stellt auf der AMB 2026 in Halle 6, Stand C30, eine neue Prüfspindel für Prüfaufgaben im Maschinenbau vor. Sie ist für hohe radiale und axiale Belastungen bei kompaktem Bauraum ausgelegt und soll präzise, reproduzierbare Kraftdarstellungen bei Bauteil- und Komponententests ermöglichen.

Die Prüfspindel bietet hohe Belastbarkeit bei kompakten Abmessungen (Bild: Hyprostatik Schönfeld).
Für Prüfaufgaben im Maschinenbau, bei denen Bauteile und Komponenten hohen Belastungen ausgesetzt werden, steht eine neue Prüfspindel zur Verfügung. Hyprostatik Schönfeld hat die Einheit für Anwendungen entwickelt, die eine hohe Belastbarkeit auf begrenztem Raum erfordern. Sie kombiniert eine tragfähige Auslegung mit reibungsarmem Betrieb und soll Prüfanwendungen ermöglichen, die bislang deutlich größere Systeme erforderten.
Hohe radiale und axiale Belastbarkeit
Die Spindeleinheit kann radial in einem Abstand von rund 660 mm von der Spindelanschraubfläche mit bis zu 150.000 N belastet werden. Zusätzlich ist eine zulässige Axialkraft von 35.000 N angegeben. Damit lassen sich Lasten von bis zu 15 t präzise und reproduzierbar darstellen.
Für Anwender sind vorwiegend die Messgenauigkeit, die zuverlässige Kraftdarstellung und die auf lange Nutzungsdauer ausgelegte Konstruktion relevant. Als typische Einsatzfelder nennt der Hersteller Prüfstände und Testaufgaben, bei denen Maschinenbaukomponenten unter hohen Belastungen bewertet werden.
Die Einheit benötigt lediglich einen Bauraum von etwa 660 mm Höhe, 700 mm Breite und 1000 mm Länge. Das Gewicht beträgt rund 2350 kg. Der vergleichsweise kompakte Aufbau erleichtert die Integration in Prüfumgebungen, in denen der verfügbare Platz begrenzt ist. Durch einen reibungsarmen Betrieb sollen Mess- und Prüfabläufe mit reproduzierbaren Ergebnissen unterstützt werden.
Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.


