Neues 5-Achs-Bearbeitungszentrum
Bearbeitungszentren
Auf der AMB 2026 zeigt Grob in Halle 10, Stand C12, neue Lösungen für Fertigung, Automation und Digitalisierung. Im Fokus steht das 5-Achs-Fräs-Portal-Bearbeitungszentrum »GP1350«.

Computergeneriertes Bild des neuen 5-Achs-Bearbeitungszentrums (Bild: Grob).
Grob stellt auf der AMB 2026 in Stuttgart mehrere Neuheiten aus den Bereichen Universalmaschinen, Automation und Digitalisierung vor. Das Unternehmen zeigt Lösungen für die wirtschaftliche Bearbeitung unterschiedlicher Werkstücke – von der Einzelteilfertigung bis zur automatisierten Serienproduktion. Im Mittelpunkt steht »GP1350«, ein neues 5-Achs-Fräs-Portal-Bearbeitungszentrum für große Bauteile. Ergänzend werden eine neue Roboterzelle, digitale Anwendungen sowie weitere Kompetenzbereiche präsentiert.
Das Portal-Bearbeitungszentrum erweitert das Universalmaschinen-Portfolio um eine Lösung für die Bearbeitung großer Werkstücke. Das stabile und dämpfende Portalkonzept ist auf Anwendungen ausgelegt, bei denen große Bauteile mit hoher Genauigkeit gefertigt werden müssen. Durch die 5-Achs-Technologie lassen sich komplexe Geometrien in einer Aufspannung bearbeiten. Das kann Durchlaufzeiten reduzieren und die Prozesssicherheit in der Fertigung unterstützen.
Automation für unterschiedliche Produktionsumgebungen
Mit der modularen Roboterzelle »GRC-M60« zeigt der Maschinenbauer eine neue Ergänzung seiner Automationswelt. Sie ist für die automatisierte Produktion unterschiedlicher Werkstücke konzipiert und lässt sich durch ihren modularen Aufbau an verschiedene Produktionsanforderungen anpassen. Damit kann sie sowohl zur Erweiterung bestehender Fertigungen als auch für neue Automationskonzepte eingesetzt werden. Die Lösung richtet sich an Betriebe, die ihre Fertigung schrittweise automatisieren oder flexible Konzepte für wechselnde Werkstücke realisieren möchten.
Digitale Prozessunterstützung bis zum Werkzeugmanagement
Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts ist die Digitalisierung. Gezeigt wird, wie sich Fertigungsprozesse mit dem MES-System »Cosera« und einem integrierten Werkzeugmanagement digital abbilden und steuern lassen. Ziel ist es, relevante Produktionsdaten dort verfügbar zu machen, wo sie benötigt werden, und die Transparenz entlang des Fertigungsprozesses zu erhöhen.
Die digitalen Anwendungen sollen dabei helfen, Prozesse zu überwachen, Ressourcen effizient einzusetzen und Stillstände zu vermeiden. Besucher erhalten einen Einblick, wie Maschinen, Automation und digitale Prozessunterstützung zusammenwirken können.
Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.


