Verlässlicher Partner für hochspezifische Aufgaben

Artikel vom 27. Juli 2026
Normteile und Normalien für den Maschinenbau

Die fischer Sondermaschinenbau GmbH – besser bekannt als fischer Innomation – entwickelt und konzipiert Anlagen für die Automatisierung von Fertigungsprozessen. Bei der Umsetzung seiner individuellen Projekte setzt der Maschinenbauer auf flexible Unternehmen wie das Heinrich Kipp Werk. Dessen Norm- und Bedienteile bieten nicht nur die benötigte hohe Qualität, sondern sind über den neuen Onlineshop gewissermaßen automatisch in kürzester Zeit dort, wo sie gebraucht werden.

Der Sondermaschinenbau benötigt zuverlässige C-Teile-Lieferanten. Über den neuen Onlineshop hat fischer Innomation Zugriff auf mehr als 75.000 Norm- und Bedienteile (Bild: Kipp).

Der Sondermaschinenbau benötigt zuverlässige C-Teile-Lieferanten. Über den neuen Onlineshop hat fischer Innomation Zugriff auf mehr als 75.000 Norm- und Bedienteile (Bild: Kipp).

Wenn man in »The Länd«, wie sich Baden-Württemberg in einer Kampagne selbstironisch nennt, zu Hause ist, spricht man per se schon mal dieselbe Sprache, und fischer Innomation sowie Kipp sind darüber hinaus praktisch Nachbarn. Nicht einmal 15 Kilometer trennen die Standorte der beiden Unternehmen. Beste Voraussetzungen also für eine enge und effiziente Zusammenarbeit – vor allem dann, wenn neben der räumlichen Nähe auch die Auffassungen von Qualität, Service und persönlichem Miteinander eng beieinander liegen.

Als Teil der Unternehmensgruppe fischer liegt der Schwerpunkt des Sondermaschinenbaus im Bereich der komplexen Montageautomation. Verschiedene Arbeitsschritte wie Fügen, Schrauben, Schweißen oder Lasern, komplexe Montageschritte oder aufwendige Bauteilprüfungen werden individuell konzipiert. Dabei kommen Bildverarbeitungssysteme ebenso zum Einsatz wie eine automatische Kräfteprüfung. Zudem beschäftigt sich der Betrieb mit dem Verketten von Werkzeugmaschinen und der individuellen Automation von Verpackungsprozessen. Das Portfolio wird durch Montagearbeitsplätze mit einem Montageassistenzsystem ergänzt. Mit Kamerasystemen und virtuellen Anleitungen für den Montageprozess wird jedes Bauteil in jedem Schritt überprüft. Dies bedeutet, dass keine Endkontrolle mehr nötig ist.

Andreas Gebele, Vertriebsleiter bei Fischer Innomation (re.), mit Tobias Brenner, Head of Marketing bei Kipp, vor einer Montageanlage des Sondermaschinenbauers (Bild: Kipp).

Andreas Gebele, Vertriebsleiter bei Fischer Innomation (re.), mit Tobias Brenner, Head of Marketing bei Kipp, vor einer Montageanlage des Sondermaschinenbauers (Bild: Kipp).

»Die größte Herausforderung besteht darin, dass wir bei jedem Projekt mit anderen Ausgangssituationen konfrontiert sind«, erklärt Andreas Gebele, Vertriebsleiter bei fischer Innomation. »Das bedeutet, es gibt immer neue Bauteile, die montiert werden sollen, und entsprechende Prozesse, um das zu realisieren. Aus diesen Aufgabenstellungen müssen wir letztendlich eine perfekte Produktionsanlage entwickeln. Das erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein hohes Maß an Flexibilität und Kreativität.«

Unkomplizierte Bestellung über den Onlineshop

Letztere Eigenschaften wünscht sich Gebele auch von seinen Zulieferern und hat diesbezüglich mit dem Norm- und Bedienteilspezialisten Kipp den passenden Partner gefunden. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen hat sich inzwischen über viele Jahre bewährt – auch und vor allem, so Gebele, weil man grundsätzlich mit der gleichen Auffassung von Produktqualität und Zuverlässigkeit an ein Projekt herangehe. »Für uns ist es heute besonders wichtig, dass wir die Produkte unkompliziert und zeitnah direkt über den Onlineshop von Kipp bestellen können«, hebt er hervor. »Wir legen auf der einen Seite Wert darauf, unnötige Kommunikation zu vermeiden, auf der anderen Seite wollen wir bei Bedarf schnell jemanden erreichen, der uns weiterhelfen kann.«

Sterngriffe von Kipp an einer Anlage des Sondermaschinenbauers (Bild: Kipp).

Sterngriffe von Kipp an einer Anlage des Sondermaschinenbauers (Bild: Kipp).

Der neue Onlineshop ist inzwischen seit über einem Jahr am Start und bietet mit 75.000 Produkten eine Vielzahl passender Lösungen für die Automatisierungsprojekte von Gebeles Team. »Die Hauptvorteile unserer Website sind die Live-Verfügbarkeiten, die 24/7-Bestellmöglichkeit sowie der Mein-Konto-Bereich, über den unsere Kunden unter anderem ihre historischen Bestellungen einsehen und Bestellungen nachverfolgen können«, erläutert Stephan Sickler, Digital Business Manager bei Kipp. »Weitere nützliche Funktionen sind bereits in Vorbereitung.«

Der Bestellprozess ist einfach und bequem: Nach erfolgreicher Registrierung oder Login kann direkt zum kundenindividuellen Preis bestellt werden. Ist der Check-out abgeschlossen, läuft der Bestell- und Versandvorgang automatisiert ab und die Ware wird umgehend an die Lieferadresse versendet. »Unser komplettes System und unsere Stücklisten sind ERP-geführt«, erklärt Andreas Gebele. »Insofern ist für uns ein automatisierter Ablauf in der Projektphase inklusive aller Bestellprozesse besonders wichtig. Nur so können wir die Projekte mit der notwendigen Effizienz und Schnelligkeit umsetzen.«

Komplexe Sondermaschinen dank zuverlässiger Partner

Ein Beispiel aus dem Sondermaschinenbau von fischer Innomation ist die sogenannte FNA-Montageanlage. Dabei steht das Kürzel für den fischer Nagelanker. »Wie bei vielen Maschinen aus unserem Portfolio handelt es sich dabei um eine Kombination aus Montage-, Prüf- und Verpackungsanlage«, beschreibt Gebele die Grundfunktionen. »Das Material wird in Form von Schüttgut der Maschine zugeführt, vereinzelt, lagerichtig orientiert und dann beispielsweise über ein Pick-and-place-System in den eigentlichen Montageprozess übergeben.« Oftmals finden beim Zuführen der Bauteile bereits Prüfungen statt, etwa optisch mit Kamerasystemen. Es folgt die eigentliche Montage. Dabei kommen unterschiedliche Fügetechniken zum Einsatz, wie Schrauben, Pressen, Verrasten, Kleben sowie verschiedene Schweißverfahren.

Das Verpackungsmaterial wird im Regelfall zugeführt, beispielsweise in Magazinen, anschließend aufgerichtet und in vielen Fällen mittels Label-Drucker beschriftet. Zylindergriffe von KIPP sind die geeignete Lösung, um den Prozess reibungslos zu gestalten (Bild: Kipp).

Das Verpackungsmaterial wird im Regelfall zugeführt, beispielsweise in Magazinen, anschließend aufgerichtet und in vielen Fällen mittels Label-Drucker beschriftet. Zylindergriffe sind die geeignete Lösung, um den Prozess reibungslos zu gestalten (Bild: Kipp).

In den meisten Fällen, so wie auch hier bei der Montageanlage, werden noch verschiedene Prüfungen der einzelnen Baustufen des Produkts integriert. Ist das Bauteil am Ende fertig montiert, folgt die Verpackung. Das Verpackungsmaterial wird im Regelfall zugeführt, beispielsweise in Magazinen, anschließend aufgerichtet und in vielen Fällen mittels Etikettendrucker beschriftet. Zuletzt werden die verpackten Produkte in Behältern oder auf Paletten gestapelt.

Die Entwicklung dieser maßgeschneiderten Lösungen erfordert nicht nur Kreativität und Expertise, sondern auch starke Partner. »Jede Maschine ist ein Unikat«, resümiert Gebele. »Wir müssen uns immer wieder in neue Aufgabenstellungen hineindenken und haben es technologisch immer wieder mit anderen Herausforderungen zu tun. Das ist super spannend und bringt jedes Mal Überraschungen mit sich. Ganz wichtig sind für uns in diesem Zusammenhang starke und zuverlässige Partner wie Kipp, die uns bei der Umsetzung dieser komplexen Systeme zur Seite stehen.«

Teilen
PDF-Download
Weiterempfehlen
Drucken
Anzeige Hersteller aus dieser Kategorie
FLURO-Gelenklager GmbH
Siemensstr. 13
D-72348 Rosenfeld
07428 9385-0
info@fluro.de
www.fluro.de
Firmenprofil ansehen
Duboschweitzer GmbH
Annabergstr. 59
D-45721 Haltern am See
02364 949000
info@duboschweitzer.de
www.duboschweitzer.de
Firmenprofil ansehen