Spanntechnik und Automation für stabile Zerspanung
Spanntechnik und Spannwerkzeuge
Zur AMB 2026 zeigt Schunk am Stand H30 in Halle 1 seine Lösungen für stabile Zerspanungsprozesse: von Werkstück- und Werkzeugspannung über automatisierte Be- und Entladung bis zu Nullpunktspannmodulen für kurze Rüstzeiten und höhere Prozesssicherheit.

Auf der AMB zeigt Schunk Produktivitätshebel entlang der Prozesskette: von Werkstück- und Werkzeugspannung bis zur automatisierten Be- und Entladung der Maschine (Bild: Schunk).
Auf der AMB 2026 in Stuttgart steht die produktive Metallbearbeitung entlang der Prozesskette im Mittelpunkt. Schunk zeigt, wie sich vorhandene Maschinenkapazitäten durch stabile Abläufe, kurze Rüstzeiten und reproduzierbare Ergebnisse wirtschaftlicher nutzen lassen. Der Fokus liegt auf Werkstück- und Werkzeugspannung, automatisierter Be- und Entladung sowie auf dem Zusammenspiel von Bearbeitung und Automation.
Automatisierung zwischen Rüstplatz und Maschine
Eine Live-Anwendung verdeutlicht, wie durchgängige Automatisierung im Fertigungsumfeld umgesetzt werden kann: Ein AMR mit Roboterarm übernimmt das Handling zwischen Rüstplatz und Werkzeugmaschine und verknüpft die relevanten Prozessschritte. Im Zentrum steht das Zusammenspiel pneumatischer und elektrischer »Vero-S«-Nullpunktspannmodule. Als neues Zubehör wird der nachrüstbare »Vero-S«-Konusfanghaken vorgestellt, der beim Be- und Entladen von Aufspanntürmen als Ausfallsicherung dient und die Prozesssicherheit erhöht.
Spannen für Drehen, Fräsen und Werkzeugaufnahme
Für Drehprozesse mit kleinen Losgrößen wurde das 4-Backen-Kraftspannfutter »Rota THW3 2+2« entwickelt. Die zentrisch ausgleichende Spannung ermöglicht das flexible Spannen unterschiedlicher Werkstückgeometrien. Das abgedichtete Futter ist auf konstante Spannkräfte, gleichbleibende Werkstückqualität und lange Wartungsintervalle ausgelegt. In Kombination mit dem Backensortiment ergeben sich Anpassungsmöglichkeiten an Material und Geometrie.
Engineering für Branchenanwendungen
Wenn Standardlösungen durch Werkstücke, Geometrien oder spezielle Prozessanforderungen an Grenzen stoßen, setzt das Engineering bei angepassten Modulen bis zu Funktionsbaugruppen an. Grundlage sind ein breites Komponenten- und Systemportfolio, Applikationswissen und ein strukturierter Entwicklungsprozess.
Im Aerospace-Umfeld ist »Vero-S Aviation« für die flexible und deformationsarme Spannung rüstintensiver Strukturbauteile ausgelegt. Das ausgleichende System reduziert Aufspannungen und Rüstaufwand und unterstützt in Kombination mit vibrationsdämpfenden Werkzeughaltern Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit. Für Infrastruktur-Anwendungen zeigt die Schienenspannung »Magnos«, wie sich Schienen, Weichen und Komponenten für Schienenfahrzeuge sicher, wartungsfrei und prozessstabil für den Fräsprozess spannen lassen.
Die AMB findet vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart statt.



