ACE baut regionale Fertigung aus
Bauelemente
Die ACE Stoßdämpfer GmbH sagt »ja zum Standort Deutschland« und baut die Produktion von Klein- und von Industriestoßdämpfern in Aichwald und Koblenz aus.

Teil der Fertigungslinie für die Kleinstoßdämpferproduktion in Aichwald (Bild: ACE).
Die zur Stabilus-Gruppe gehörende ACE Stoßdämpfer GmbH baut die Produktion von Klein- und von Industriestoßdämpfern in Deutschland aus. Für den europäischen Markt entstehen die Industriestoßdämpfer der »ACE Magnum«-Baureihe sowie die verwandten ACE-Sicherheitsstoßdämpfer bei Stabilus im Stammwerk Koblenz.

Die Kleinstoßdämpfer werden in Aichwald gefertigt (Bild: ACE).
Die erfolgreichen Kleinstoßdämpfer der Typen »MC150« bis »MC 600« von ACE werden in Aichwald bei Stuttgart im Werk des Schwesterunternehmens Hahn Gasfedern GmbH gefertigt. ACE-Geschäftsführer Dr. Peter Kremer erläutert dazu: »Wir stärken mit diesen Maßnahmen unsere Produktion in Europa weiter und erhöhen die Wertschöpfung, während wir unsere Kunden, die Mitarbeitenden und das Unternehmen von globalen Lieferketten unabhängiger machen. Von den über 8000 kaufenden Kunden stammten 2025 mehr als 50 % aus Deutschland, und der Exportanteil von ACE befindet sich – besonders im europäischen Ausland – seit Jahren auf einem hohen Niveau.«
In Europa für Europa
1963 im US-amerikanischen Detroit als ACE Controls Inc. gestartet, wurde die ACE Stoßdämpfer GmbH 1978 in Langenfeld zunächst als reine Vertriebsniederlassung gegründet. Vom rheinischen Standort aus konnte zuerst das Fundament für die seit den 1980er-Jahren bis heute andauernde Erfolgsgeschichte der einstellbaren und selbsteinstellenden Industriestoßdämpfer in Europa gelegt werden.

Auch die Kleinstoßdämpfer der PMCN-Familie mit ihren markanten Schutzkappen aus TPU-Kunststoff werden im Werk Aichwald gefertigt (Bild: ACE).
Das Langenfelder Ingenieursteam gab danach maßgebliche Impulse bei der Entwicklung von kompakten und leistungsstarken Kleinstoßdämpfern. Dazu Dr. Peter Kremer: »Diese wurden bis vor wenigen Jahren auch für Europa noch in Farmington Hills, Michigan, USA, produziert. Allerdings verursachten die Covid-19-Pandemie und die Energiekrise nach Ausbruch des Ukrainekriegs Engpässe bei der Materialbeschaffung, längere Lieferzeiten und schlechtere Verfügbarkeit. Das hat uns zum einen gelehrt: langfristige Partnerschaften zahlen sich aus. Zum anderen verhindert eine regionale Produktion die aufgetretenen Probleme aus der globalen Supply-Chain. Die von uns gezogenen Konsequenzen und nun bei der Fertigung in Koblenz und Aichwald zu sehenden Fortschritte werden unseren Kunden und uns in den nächsten Jahren weiter helfen, die richtigen Komponenten für jede denkbare Applikation in jeder gewünschten Stückzahl zeitnah zur Verfügung stellen zu können.«




