Erweitertes Rotationsladesystem
Zuführsysteme
Die Liebherr-Verzahntechnik GmbH hat das Rotationsladesystem »RLS« für die automatisierte Maschinenbeladung überarbeitet und weiterentwickelt.

Das kompakte Rotationsladesystem erweitert die Transportlast auf bis zu 2000 kg (Bild: Liebherr).
Das Rotationsladesystem »RLS« von Liebherr Verzahntechnik besteht aus Rundspeicherregal, Liftmodul, Rüstplatz und optionalem Speicherturm. Es ist als Transport- und Lagersystem der Bearbeitung von Werkstücken vorgeschaltet, steuert diese automatisiert in den Bearbeitungsprozess ein und kann bis zu zwei Bearbeitungszentren automatisieren. Damit eignet es sich für den wirtschaftlichen Einstieg in die automatisierte Fertigung.
Modulares Baukastenprinzip
Das System basiert auf einem modularen Baukastenprinzip. Sämtliche Grundmodule lassen sich individuell für die benötigte Lastklasse konfigurieren, sodass es genau auf die jeweilige Produktionsumgebung zugeschnitten werden kann. Das Liftmodul lagert Bauteile vollautomatisch im Speicherregal ein, das in Varianten mit zwei bis vier Ebenen verfügbar ist. Durch die herstellerunabhängige Auslegung ist die Anbindung an unterschiedliche Bearbeitungszentren möglich.
Eine zusätzliche Baugröße erweitert die Transportlast auf bis zu 2000 kg, die die bisherigen Gewichtsklassen für 800 und 1500 kg ergänzt. Die maximalen Störkreisdurchmesser wurden auf 900 und 1400 mm erweitert. Zudem wurde der ergonomische, modular konzipierte Rüstplatz komplett überarbeitet und bietet jetzt Optionen mit manuellen oder elektrischen Dreheinheiten sowie eine integrierbare Spannhydraulik. Werkstücke können zudem direkt am Rüstplatz über ein Präzisionslager ausgerichtet werden.
Die Erweiterung des Rotationsladesystems ermöglicht Anwendern, größere Werkstücke mit höherem Gewicht und größeren Abmessungen automatisiert zu bearbeiten. Laut Hersteller wurde besonders auf die optimierte Flächennutzung bei höheren Transportgewichten geachtet. Die Automation soll die Maschine nicht limitieren, sondern das Spektrum der Anwendungen erweitern, um Produktionskosten zu senken, kurzfristig auf Marktschwankungen reagieren zu können und dabei höchstmögliche Bedienfreundlichkeit, Prozesssicherheit sowie Qualität zu gewährleisten.

