VDMA-Prognose: Maschinenproduktion plus 7 Prozent

Artikel vom 27. April 2021
Sonstige Dienstleistungen / Verbände

Im Maschinen- und Anlagenbau gibt es Anzeichen dafür, dass der große Rückgang des vergangenen Jahres im laufenden Jahr zum Teil aufgeholt werden kann.

Grafik: VDMA

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Zwar lastet, so der VDMA, die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen noch immer auf den Unternehmen und deren Investitionsplänen, und auch andere Störfaktoren wie Lieferengpässe bestimmter Produkte, der durch die Krise forcierte Strukturwandel in wichtigen Abnehmerindustrien sowie die politischen und wirtschaftlichen Spannungen zwischen den USA und China sorgen für Verunsicherung.

Grafik: VDMA

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Der Maschinen- und Anlagenbau nutze aber seine Marktchancen. Insbesondere die Aussichten für weiteres Wachstum in China und anderen asiatischen Ländern sowie den USA sind laut VDMA gut, der Auftragseingang liege auf Wachstumskurs und die Chancen, dass die Produktion ab dem zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr wieder wächst, seien ebenfalls gut. Daher erhöhte der Verband seine bisherige Prognose um drei Prozentpunkte und erwartet nun für 2021 ein reales Produktionswachstum von 7 Prozent.

Blitzumfrage zeigt positives Bild

Bestätigt werde der Optimismus durch die 10. Corona-Blitzumfrage des VDMA, an der 726 Mitgliedsfirmen teilnahmen. Demzufolge habe jedes vierte Unternehmen keine Probleme mit Auftragseinbußen oder Stornierungen, weitere 40% nur geringe Schwierigkeiten. 24% erwarteten weiter abnehmende Probleme auf der Nachfrageseite. Allerdings klage etwa ein Viertel der Maschinenbaufirmen über Produktionsbehinderungen infolge von Engpässen in den Lieferketten.

Grafik: VDMA

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Beschäftigung weiter auf hohem Niveau

Laut VDMA hat die Corona-Pandemie die Maschinen- und Anlagenbauer in den vergangenen Monaten zu Kapazitätsanpassungen gezwungen, wobei viele Stellen mithilfe von Kurzarbeit gesichert wurden. Die Unternehmen wüssten, dass sie ihre Fachkräfte im Aufschwung sowie für die Bewältigung der Zukunftsaufgaben dringend benötigten und handelten dementsprechend.

Aktuell finde Personalabbau noch in 15% der Betriebe statt, die Aussichten mit Blick auf das Jahresende 2021 seien jedoch verhalten positiv. Für das laufende Jahr gaben 65% der Unternehmen an, ihren aktuellen Personalstand erhöhen zu wollen. 48% der befragten Unternehmen sollen mit einem geringfügigen Beschäftigtenaufbau von maximal 5% planen.

Die Zahl der Kurzarbeiter im Maschinen- und Anlagenbau sank im März auf rund 90.000 Personen. Insgesamt lag die Januar-Zahl der Beschäftigten im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland bei 1,004 Millionen Menschen in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten, was -4% gegenüber dem Vorjahr enspricht. Mit insgesamt 1,4 Millionen Erwerbstätigen (Beschäftige in allen Unternehmen) bleibe der Maschinen- und Anlagenbau weiterhin der größte industrielle Arbeitgeber im Land.

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