Kreissegementfräser

Artikel vom 2. Februar 2021
Präzisionswerkzeuge allgemein

Mit den neuen Kreissegmentfräsern »MD838 Supreme« und »MD839 Supreme« stellt Walter zwei VHM-Fräser speziell für die Schlichtbearbeitung vor.

Der neue Kreissegmentfräser »MD838/MD839 Supreme« (Bild: Walter).

Der neue Kreissegmentfräser »MD838/MD839 Supreme« (Bild: Walter).

Wie schon beim dynamischen Fräsen im Schruppen ergeben sich laut Walter mit den neuen Kreissegmentfräsern »MD838 Supreme« und »MD839 Supreme« beim Schlichten Einsparungen bei der Bearbeitungszeit von bis zu 90 %. Dies liegt laut Hersteller vor allem an der neuen Geometrie der Fräser: mit großen Radien im schneidenden Bereich und einer höheren Zähnezahl. Beim Semi-Schlichten und Schlichten sind aufgrund der neuen Werkzeuggeometrie große Zeilensprünge möglich. Die hohe Oberflächengüte, die dabei erzielt wird, kommt den Anforderungen an die Schlichtbearbeitung zusätzlich entgegen.

Fräser für verschiedene Anwendungen

Der Fräser »MD838 Supreme« (z = 4 – 8) ist konisch ausgeführt und besitzt einen Wirkradius von 250 bis 1 000 mm. Der Fräser wird von Walter auch mit »ConeFit«-Wechselkopf angeboten. Der tangentiale Fräser »MD839 Supreme« (z = 4) mit einem Wirkradius von 100 mm ist bei engen Platzverhältnissen die bessere Wahl, zum Beispiel in der Blisk-Fertigung .

Beide Kreissegmentfräser gibt es sowohl in der Sorte »WJ30RD« für Stahl- oder auch Gusswerkstoffe als auch in »WJ30RA« für ISO M und S. Aufgrund ihrer eigens dafür entwickelten Geometrien empfiehlt Walter beide Fräser für die Endbearbeitung von Bauteilen mit steilen Wänden, tiefen Kavitäten, prismatischen Flächen und Übergangsradien, beispielsweise in der Energieindustrie, im allgemeinen Maschinenbau oder im Werkzeug- und Formenbau.

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