Spannzangenaufnahme für Miniatur-Bearbeitungszentrum

Artikel vom 21. September 2020
Spanntechnik und Spannwerkzeuge

Das Miniatur-Bearbeitungszentrum »microone« von Zorn Maschinenbau ist eine leicht und einfach zu bedienende Maschine mit hochgenauen Fertigungseigenschaften. Bislang galt die Direktspannung der Werkzeuge als einzige Möglichkeit zur Fertigung mit hohen Drehzahlen – Drehzahlbereiche, für die Spannzangen nicht ausgelegt und zugelassen waren.

Neue Spannzangenaufnahmen sind für Drehzahlen bis 60.000 UPM ausgelegt (Bild: Zorn).

Neue Spannzangenaufnahmen sind für Drehzahlen bis 60.000 UPM ausgelegt (Bild: Zorn).

Neue Miniatur-Spannzangenaufnahmen für Drehzahlen bis 60.000 UPM waren der Auslöser für die Weiterentwicklung der Werkzeugaufnahmen, die in Zusammenarbeit mit den Spindellieferanten auf den Weg gebracht wurden. Das Ergebnis sind neuartige Spannzangenaufnahmen für das Bearbeitungszentrum »microone«, die bis Drehzahlen von 60.000 UPM ausgelegt sind – Drehzahlen, die in der Praxis für die meisten Anwendungen ausreichen.

Aktuell hat der Maschinenhersteller eine neue Spindel mit entsprechend integrierter Aufnahmevorrichtung und angepasstem Werkzeugmagazin im Programm. Waren bisher zwölf Werkzeugplätze verfügbar, so sind es jetzt neun, da die Halter bauartbedingt voluminöser sind. Die Direktspannung hat laut Hersteller nicht ausgedient, erspart sie dem Anwender doch die Kosten für Werkzeughalter, nur bei Kleinserien und beim Fertigen von Einzelteilen seien Werkzeughalter produktiver. Besonders beim Einsatz zahlreicher Kleinstbohrer bietet die Spannzange Vorteile.

Zugeschnitten auf schnelle Drehzahlen und hohe Genauigkeit gibt es passend für das Miniatur-Bearbeitungszentrum das Steilkegelsortiment (mit Planlage) zusammen mit den Spannzangen vom Typ ER und EX sowie Schrumpffuttern. Je nach Anforderungen ist der Spannbereich von 0,5 bis 7,0 mm ausgelegt.

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