Radar als Alternative zu Ultraschall

Artikel vom 6. November 2019
Sensoren allgemein

Die neuen Radarsensoren gibt es sowohl als Kompaktausführung mit Kabelanschlussraum (links im Bild) als auch mit festem Kabelanschluss (IP68). Ergänzt wird die neue Serie durch Steuergerät (rechts im Bild). Bild: Vega

Die Einführung von Radarsensoren auf der Basis von 80 GHz war ein großer technischer Fortschritt. Dank präziserer Fokussierung des Sendesignals lassen sich Mess- und Störsignale besser trennen. Die Messung wird dadurch um ein Vielfaches zuverlässiger und einfacher. Viele Messaufgaben, die bis dahin als unlösbar galten, konnten damit erfüllt werden. Nun hat Vega das Portfolio an Radarsensoren um eine neue, kompakte Geräteserie erweitert, die das Unternehmen auf der SPS 2019 (26. bis 28. November in Nürnberg) in Halle 7A, Stand 102, vorstellt. Die neue Geräteserie eignet sich laut Hersteller auch für preissensiblere Anwendungen, wie sie zum Beispiel in der Wasser- und Abwasserindustrie oder in Hilfskreisläufen in der Prozessautomatisierung vorkommen. Hierfür konzipierte das Unternehmen extra einen neuen Radar-Mikrochip, der sich durch eine sehr kleine Bauform und einen geringen Energiebedarf auszeichnet. Damit ist ein besonders kompakter Radarsensor entstanden.

Robust, unempfindlich und witterungsbeständig

Die neue Geräteserie »Vegapuls« eignet sich für Flüssigkeiten und Schüttgüter. Es gibt sie sowohl als Kompaktausführung mit Kabelanschlussraum als auch mit festem Kabelanschluss (IP68). Die Radarsensoren liefern unabhängig von äußeren Bedingungen wie Temperaturschwankungen oder Verschmutzungen zuverlässige Messwerte. Als direkte Ausgangssignale stehen wahlweise 4…20 mA, HART, SDI-12 oder Modbus zur Verfügung.

Ergänzt wird die »Vegapuls«-Geräteserie durch die optionalen »Vegamet«-Steuergeräte mit großem Grafikdisplay, über das sich alle Messwerte visualisieren lassen. Die Geräte ermöglichen die einfache Umsetzung von Pumpensteuerungen, Durchflussmessungen in offen Gerinnen und Überfüllsicherungen nach WHG. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen haben die Steuergeräte ein witterungsbeständiges Feldgehäuse.

Sowohl Sensoren als auch Steuergeräte lassen sich bequem via Bluetooth über das Smartphone oder Tablet einstellen. Gerade in rauen Umgebungen oder im Ex-Bereich werden Parametrierung, Anzeige und Diagnose dadurch erleichtert. Hohe Robustheit, einfache Bedienung und nicht zuletzt der Preis machen die neue Radargeräteserie zu einer Alternative zur bis heute noch oft eingesetzten Ultraschall-Messtechnik.

 

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