Additive Fertigung

Artikel vom 20. Oktober 2019
Sonderschweiß- und Lötverfahren

Bei der Abnahme einer »Arc 605« v. l.: Rolf Philipp, Toni Liedl, Florian Kaulfuß (alle Aircraft Philipp Übersee) und Thomas Kögler (Gefertec).

Der Luftfahrtzulieferer Aircraft Philipp Übersee GmbH & Co. KG mit Sitz in Deutschland und weiteren Standorten in Österreich, Israel und Indien erweitert sein Technologiespektrum im Bereich additiver Fertigung mittels »3DMP« (3D Metal Print). Das Unternehmen hat hierzu seine Erstinvestition durch den Kauf einer »Arc 605« getätigt, dem Top-Model des Gefertec-Portfolios. Diese Maschine kann Werkstücke von bis zu zwei Tonnen Masse additiv herstellen und erfüllt daher die Vorgaben des Anwenders, künftig auch deutlich größere Bauteile mittels des neuen Industriestandards 3D Metal Print kostengünstig zu produzieren. Die Entscheidung für das Verfahren ist bemerkenswert, da sich das Unternehmen bisher auf zerspanende Methoden der Fertigung für die Luft- und Raumfahrtindustrie fokussiert hat. Der Zulieferer beschäftigt sich seit über drei Jahren mit dieser Schweißtechnik und ist unter anderem Koordinator des Verbundprojektes »Regulus« im Rahmen des fünften Luftfahrtforschungsprogramms des Bundeswirtschaftsministeriums. Zudem kann die Firma auf einschlägige Erfahrungen in der additiven Fertigung im Pulverbettverfahren am Standort Salzburg zurückgreifen. Die »Arc 605« wird am bayrischen Standort Übersee installiert.

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