Handarbeitsplätze

Artikel vom 8. August 2018
Montage, Handhabung, Zuführtechnik

Die Forderung nach ergonomischen Arbeitsplätzen in der Industrie wird nicht zuletzt durch die demografische Entwicklung mit einer immer älter werdenden Belegschaft zunehmend lauter. Mit dem Handarbeitsplatz hat Stein auf diese Entwicklung reagiert. Er lässt sich flexibel und ohne großen Aufwand an beliebiger Stelle einer Montageanlage installieren. Über die Höhenausgleichseinheit (HAE) kann der Mitarbeiter den Handarbeitsplatz stufenlos bewegen und ihn auf seine Körpergröße anpassen – je nachdem ob er sitzend oder stehend montiert. Mit der Lösung lässt sich die Bearbeitungshöhe eines Werkstückträgers innerhalb einer Transferstrecke auf das Niveau des Handarbeitsplatzes anheben. Anschließend bringt eine weitere HAE den Träger wieder auf die Ebene der Strecke zurück. Die Ausgleichseinheit ist in zwei Ausführungen erhältlich. Eine Baugruppe steht mit einer fest eingestellten Hubhöhe zur Verfügung. Sie eignet sich für konstante Arbeitsplatzbedingungen. Eine zweite Variante erhöht die Flexibilität im Montagesystem. Sie passt sich an variabel einstellbare Arbeitshöhen an. Die HAE überwindet einen Höhenunterschied von 400 mm. Für gesundheitsschonendes Montieren hat der Hersteller darüber hinaus einen Schwenkarbeitsplatz im Portfolio. Dabei läuft der Werkstückträger in geneigter Position in die Station ein. Der Winkel ist dabei so berechnet, dass die manuelle Montagetätigkeit mit größtmöglicher Entlastung von Gelenken und Rücken des Mitarbeiters erfolgt.

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